Richard Joerges am 5. Januar 2009
Beim Stöbern im iPhone-Appstore bin ich kürzlich auf MindMaker (Appstore-Link) gestoßen, ein Mindmapping-Programm für das Apple-Handy. Eine kurze Recherche brachte dann noch zwei weitere Mindmapping-Programme für das iPhone zu Tage: iBlueSky (Appstore-Link) und iThoughts (Appstore-Link). Da stellt sich mir sofort die Frage, ob denn Mindmapping auf dem iPhone überhaupt Sinn macht.
Ich selbst bin kein allzu eifriger Nutzer des Mindmapping, verwende es aber ab und zu für Brainstorming und manchmal auch für die Planung von Projekten. Am liebsten nehme ich dafür meinen DIN-A4-Kollegeblock und einen weichen Bleistift. Dann fliessen die Ideen und Zusammenhänge nur so auf’s Papier. Etwas seltener kommt der Mindmanager von Mindjet zum Einsatz. Wenn ich ihn nutze, dann vor allem weil sich dessen Mindmaps direkt in Merlin importieren lassen (was übrigens auch für NovaMind-Dateien gilt).
Mein Problem: Für Mindmaps brauche ich jede Menge Platz und Überblick. Auf Papier kann ich das ganz gut handhaben. Aber schon der Bildschirm meines Macs wird mir häufig zu klein. Das Hin- und Herscrollen bzw. Rein- und Rauszoomen finde ich ziemlich lästig. Um so seltsamer finde ich die Idee Mindmapping auf dem iPhone zu betreiben. Der Bildschirm erscheint mir dafür viel zu klein. Hinzu kommt die virtuelle Tastatur des Apple-Handys, die die Eingabe nicht gerade vereinfacht.
Wie auch immer, mich würde die Meinung der MacPM-Leser dazu interessieren. Macht Mindmapping auf dem iPhone Sinn? Nutzt jemand unter den Lesern eine der oben genannten iPhone-Apps? Meinungen und Anmerkungen bitte als Kommentar zu diesem Posting.
Tags: Brainstorming, Mindmap