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Scrum-Workshop komplett!

am 4. November 2010

Das Scrum-Workshop in Düsseldorf ist ausverkauft.

Am 6. und 7. Dezember findet in Düsseldorf ein Workshop besonderer Art statt. An diesen zwei Tagen werden

Ausverkauft

Sie in das Thema Scrum im Detail und mit vielen praktischen Übungen eingeführt. Dave Prior, einer der wenigen zertifizierten Scrum-Trainer, wird diese Schulung in englischer Sprache durchführen.

Mit Abschluss des Trainings, erhalten Sie die Zulassung zur Online-Prüfung der Scrum-Alliance für den “Certified Scrum Master” (CSM). Für alle Scrum-Praktiker und Projektmanager ist das eine exzellente Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern und eine neue Karriere-Stufe zu erreichen.

Diese Lerninhalte werden Ihnen vermittelt:

  • Einführung in agile Methoden
  • Das Scrum-Framework
  • Der Scrum-Prozess
  • Rollen, Zeremonien und Artefakte
  • Schreiben von User-Stories
  • Entwicklung und Pflege eines Product Backlogs
  • Best Practice für die Aufwandsschätzung
  • Das Führen von Scrum-Teams
  • Scrum in einer Wasserfall-Umgebung
  • Scrum dem Management verkaufen
  • Überblick über bewehrte Verfahren bei der agilen Anwendung

Die Teilnehmeranzahl ist limitiert und es sind leider keine Plätze mehr frei. Weitere Informationen per E-Mail an sales@projectwizards.net.

Die Workshop-Details im Überblick:

  • Trainer: David Prior
  • Sprache: Englisch
  • Veranstaltungstermin: 6. bis 7. Dezember 2010 jeweils von 9 bis 16 Uhr
  • Veranstaltungsort: Düsseldorf, Königsallee 14
  • Preis pro Person: 1300 Euro (zzgl. MwSt.)

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PMMAC setzt auf agile und klassische Methoden

am 30. April 2010

Unser neuer Partner in Österreich, PMMAC Projektmanagement Beratung und Entwicklung e.U., hat sich der Verbindung von agilem und klassischem Projektmanagement verschrieben und entwickelt Lösungen vor allem für Unternehmen außerhalb der Softwarebranche, die Scrum in Reinkultur nicht leben können (oder wollen), für die “ScrumBut” aber sehr wohl ein Thema sein kann. Und das ganze am Mac.

PMMAC bietet dazu auch Workshops an, bei denen gemeinsam Umsetzungsstrategien erarbeitet werden, um “ScrumBut” in Unternehmen zu implementieren. Die erste Runde der Workshops findet noch vor der Sommerpause in Berlin, Wien und Zürich statt.

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Was Projektmanagement ist und nicht ist

am 13. November 2009

Zum Wochenende mal etwas Erbauendes. Zwei Blogpostings (hier und hier) des indischen Projektmanagers Utpal Vaishnav erklären sehr schön, was Projektmanagement ist und was es nicht ist:

Projektmanagement ist…

  • Planung – die richtigen Fragen fragen.
  • Kommunikation – Jeden auf dem selben Stand halten.
  • Führung – das Team, von vorne.
  • Überprüfung – was erwartet wird.
  • Sicher stellen – die pünktliche Lieferung.
  • Management – die Erwartungen der Stakeholder.
  • Das Selbst schärfen – aus Fehlern lernen.

Aber Projektmanagement ist nicht…

  • ein perfekter Plan der niemals schief geht.
  • Statusmeetings jeden Tag.
  • nur die Fähigkeit ein Kollaborationstool oder MS-Project (seufz) nutzen zu können.
  • den Stakeholdern nicht die schlechten Nachrichten zu bringen.
  • sich nicht selbst an erster Stelle zu managen.
  • Etwas, das man nicht lernen könnte.
  • Perfekt, aber es erfüllt immer noch seinen Zweck.

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Ein wenig Projektmanagement-Geschichte

am 21. Oktober 2009

Beim Stöbern in den diversen Projektmanagemnt-Blogs bin ich mal wieder auf etwas interessantes gestoßen. So verweist Andreas Heilwagen auf einen Beitrag im US-Blog Projektmanagement Tips. Es geht um die Zeitlinie der Entwicklung des Projektmanagements.

Wussten Sie beispielsweise, dass das Gantt-Chart zwar schon 1910 entwickelt, der Begriff Projektmanagement aber erst 1954 geprägt worden ist, und zwar von einem gewissen Bernard Shriever? Schon zwei Jahre später, also 1956 betrat dann auch die Methode des kritischen Pfades die Weltbühne.

Ok, ich gebe es zu, “Gantt” und “kritischer Pfad” sind trivial, da die Fakten in jedem besseren Projektmanagement-Buch stehen bzw. in Wikipedia zu finden sind. Aber das mit dem Begriff “Projekt Management” war mir tatsächlich neu. Also habe ich angefangen zu recherchieren und leider nicht viel darüber gefunden. Vor allem Bernard Shriever war mir absolut kein Begriff.

Dann bin ich auf den lesenswerten Artikel “Vom Pyramidenbau zum Manhatten-Projekt” in der PM-Aktuell gestossen, in dem ebenfalls Herr Shriever erwähnt wird. Ein Hinweis dort auf seine deutschen Wurzeln in Bremen brachte mich dann wieder zu diesem lesenswerten Artikel über General Bernard Shriever, den Mann hinter dem amerikanischen Raketenprogramm. Man kann auf jeden Fall sagen, dass der Mann eine beeindruckende Biografie hatte.

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Gescheiterte Software-Projekte

am 1. Juli 2009

Vor kurzem ist wieder einmal der CHAOS Report 2009 der Marktforschungsfirma Standish erschienen. Darin wird erfasst, wie viele IT-Projekte im vergangenen Jahr (USA) erfolgreich abgeschlossen wurden, problembehaftet waren (Zeit, Budget, Nutzen) oder gar gescheitert sind. Nun mag man angesichts der Methodik und der damit verbundenen Aussagekraft den Nutzen dieser Studie gerne anzweifeln. Aber rein gefühlsmäßig spiegeln sie die Wirklichkeit durchaus wieder:

Lediglich 32 Prozent aller Projekte wurden erfolgreich abgeschlossen. 44 Prozent waren problembehaftet und damit stark gefährdet und immerhin 24 Prozent scheiterten, beziehungsweise wurden eingestellt.

Es wäre schön zu wissen, warum genau die vielen Projekte gescheitert oder in Probleme gelaufen sind. Liegt es etwa an den Projektmanagern? Oder doch an den Umständen? Die Wirtschaftskrise jedenfalls kommt nur begrenzt als Sündenbock in Frage. In den Vorjahren waren die Zahlen ähnlich, 2006 beispielsweise sind beispielsweise sogar 46 Prozent der Projekte gescheitert.

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Allerhand agiles und ein paar Links

am 3. Juni 2009

Es wird wieder einmal Zeit zum Kollegen Andreas Heilwagen zu schauen. Auf seinem Blog beschäftigt er sich ausführlich im Rahmen einer Serie mit dem agilen PMBOK4 Guide. Wie der Name schon vermuten lässt, geht es wieder einmal um das Zusammenwachsen des guten alten Wasserfall-Modells mit agilen Techniken. Lesenswert!

Und weil wir schon beim Agilen sind, habe ich die folgende Lese-Empfehlung: 32 Zeichen an denen Sie erkennen, dass Ihr agiles Projekt kein Erfolg werden kann. Sehr unterhaltsam und wahr. Schon der erste Punkt rang mir ein breites Grinsen ab: “You think agile is iterative waterfall.” Oder wie wäre es damit: “You think Product Backlog = project plan, iteration = milestone, scrum-master = project manager, sprint retrospective = project status meeting and agile discipline = micromanagement.

Und zum Schluss noch ein Hinweis auf Altmeister Bas de Baar. Er fordert, man solle sein Projekt in ein Piratenschiff verwandeln: “But it will also clearly differentiate your project team from the larger organization. If the entire company is a conservative, slow moving, bureaucratic monster turtle, and you need a team that moves fast and doesn’t comply to the dominant culture, you should raise the Pirate Flag.” Eine anregende Idee um in verkrusteten, sich nicht bewegenden Unternehmen zu überleben.

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Projekt-Praktikum: Aufwand schätzen oder nicht?

am 3. Juni 2009

Bärbel de BouvierSeit meinem Aufwandsschätzungs-Faux-pax vor ein paar Tagen beschäftigt mich das Schätzungs-Thema. Dabei bin ich auf verschiedene Postings von – vorwiegend amerikanischen – Bloggern gestossen, die darüber diskutieren, ob man eine Aufwandsschätzung überhaupt braucht. Ein Gedanke, der mit bislang noch gar nicht in den Sinn kam. Die Argumente sind aber nur zu schön:

  • Aufwandsschätzung sind nie wirklich genau und schaffen daher keinen Mehrwert.
  • Selbst wenn sie hinreichend genau sind, die Arbeit muss trotzdem erledigt werden. Warum also Zeit mit Schätzungen vergeuden?
  • Das Schätzen des Aufwands sorgt für schlechte Stimmung, da jeder gezwungen ist mitzumachen und einem Konsens zuzustimmen, auch wenn er tief im Inneren anderer Meinung ist.
  • Die Aufwandschätzungen beeinflussen das Verhalten der Teammitglieder in negativer Weise. Entweder, indem sie sie unter Druck setzen den Termin einzuhalten und damit schlechtere Qualität zu liefern oder, wenn sie dem Termin voraus sind, in ihren Anstrengungen nachzulassen und damit Zeit zu verschwenden.

Dem stehen natürlich die bekannten “Vorteile” entgegen:

  • Der Wert eines Projektes lässt sich nicht ohne Aufwandsschätzung ermitteln.
  • Ein Sprint lässt sich nicht planen, ohne den Aufwand zu kennen.
  • Ohne Aufwandsschätzung geht die Disziplin im Team flöten und es wird Zeit verschwendet.

Die Frage ist jetzt natürlich, was uns die Autoren damit sagen wollen. Wird da ein endlich etabliertes, in unzähligen Projekten bewährtes Verfahren schon wieder in Frage gestellt? Ein bischen schon. Meine Erkenntnis: Nicht beirren lassen und weiter machen! Trotzdem bleibe ich an dem Thema dran. Mehr dazu im nächsten Posting.

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Projekt-Praktikum: Aufwandsschätzung

am 26. Mai 2009

Bärbel de BouvierOh je! In meinem letzten Blog-Post zum Thema Aufwandsschätzung habe ich ein wenig daneben gehauen. Aber es gibt ja nichts, was man nicht auf Youtube finden und daraus seine Lehren ziehen kann. Beispielsweise eine zweiteilige Session von Mike Cohn, einem der Gründer der Scrum-Alliance, zum Thema Agile Estimation. Der Vortrag dauert insgesamt gute eineinhalb Stunden. Zeit, die sich auf jeden Fall lohnt.

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Von Traditionell zu Agil

am 26. Mai 2009

Letztens habe ich mich erst über einen Beitrag auf dem PMI-Blog zum Thema agiles PM und PMBOK 4 geärgert. Der Beitrag wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Zum Glück hat das auch Blogger-Kollege Andreas Heilwagen so gesehen und hat in seinem Blog nachgelegt. Wer sich also für die Verbindung von Scrum und traditionellem Projektmanagement interessiert, sollte mal einen Blick auf “Der agile PMBOK® Guide 4th edition – Magisches Dreieck und agile Projektrandbedingungen” werfen.

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Projekt Praktikum: Zeigt her eure Karten!

am 19. Mai 2009

Bärbel de BouvierHeute habe ich das folgende, sehr stimmungsvolle Video über den Einsatz von Scrum in der Praxis gefunden. Man sieht darin vor allem drei Dinge:

  1. Offenbar macht die Arbeit mit Scrum Spaß.
  2. Scrum ist alles andere als planlos und erfordert einiges an Papierkram.
  3. Kartenspielen ist Arbeit.

Letzter Punkt ist besonders interessant, denn es geht hier um das so genannte Scrum Planning-Poker. Hierbei benutzt man ein Kartenspiel als Diskussionshilfe bei der Schätzung des Aufwands einzelner User-Stories. Anstatt dass die Team-Mitglieder wild spekulierend ihre Aufwandsschätzungen in den Raum schreien, zeigen sie statt dessen Spielkarten, die je nach ihrem Wert, einer bestimmten Zeitspanne entsprechen.

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