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Projekt-Praktikum: Story-Cards

Bärbel de Bouvier am 23. März 2009

Bärbel de BouvierIch stecke mitten in meinem ersten Projekt, bei dem wir mit Hilfe von Scrum eine Community-Website entwickeln. Im letzten Blog-Posting habe ich beschrieben, wie wir zu unserem ersten Product Backlog gekommen sind. Dieser Prozess war wegen der Überschaubarkeit des Projektes und dem winzigen Team von nur drei Leuten einfach zu handlen: Wir haben uns an meinen Schreibtisch gesetzt, ein wenig diskutiert und die User-Stories in ein Merlin-Dokument eingetragen.

Der Normalfall in größeren Projekten und mit größeren Teams sieht allerdings anders aus. Zumeist wird hier mit so genannten Story-Cards und einer Pinnwand bzw. einem Whitboard und Magneten gearbeitet. Dazu erhält jeder Teilnehmer des Backlog-Meetings einen Stapel Karteikarten und einen Filzstift oder Kugelschreiber. Optimal sind linierte, nicht zu kleine Karteikarten. Postkartengröße ist optimal.

Im einfachsten Fall schreiben die Teilnehmer auf jede Karte ihre User-Story, sowie die Priorität und eine Zeiteinschätzung. Es gibt allerdings auch Fälle, in denen man auch mehr auf der Karte eintragen kann. Vor allem dann, wenn im Verlauf des Projektes mit den Karten gearbeitet wird, statt deren Inhalte in den Computer zu übertragen, so wie wir das hier tun.

Der Vorteil der Story-Cards ist, dass man damit an der Pinnwand „herumspielen“ kann. Beispielsweise, wenn sich deren Priorität ändert. Und das tut sie im Verlauf des Meetings, denn Scrum ist ja auch eine kollaborative Projektmanagement-Methode. Vor allem ist aber das gemeinsame Schreiben der User-Stories und das Diskutieren ein kreativer und damit gewollter Prozess innerhalb von Scrum.

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Projekt-Praktikum: Product-Backlog-Meeting

Bärbel de Bouvier am 11. März 2009

Bärbel de BouvierNach dem die CeBIT-Woche endlich rum ist und alle an meinem Projekt beteiligten Mitarbeiter wieder verfügbar sind, konnte ich letztens mein erstes Product Backlog Meeting abhalten. Zuvor hatte ich einen initialen Backlog mit den Anforderungen des Kunden zusammengestellt, der als Arbeitsgrundlage gedient hat. Die Aufgabe in diesem Meeting: Zusammen mit den Entwicklern eine erste Zeiteinschätzung, sowie generell eine Präzisierung der notwendigen Arbeitsschritte auszuarbeiten.

Da mein Projekt relativ überschaubar und das Team  recht klein ist, haben wir das Meeting an meinem Schreibtisch abgehalten. Den Input des Teams habe ich gleich in ein Merlin-Dokument eingetragen (siehe Bild). Bei größeren Projekten und Teams sind unter Umständen ausgefeiltere Techniken ratsam, etwas das Brainstorming mit Ideenkarten und einem Whiteboard. Doch dazu werde ich später ein eigenes Posting machen.

Wichtig ist, dass ich jetzt eine Grundlage für meine Arbeit habe. Ich habe schon während des Meetings eine Priorisierung durchgeführt und die Aufgaben entsprechend geordnet. Damit ist die Grundlage für das erste Sprint-Planning-Meeting schon mal geschafft.

Product Backlog

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Mindmapping auf dem iPhone

Richard Joerges am 5. Januar 2009

Mindmaker (Foto: Ultravague)Beim Stöbern im iPhone-Appstore bin ich kürzlich auf MindMaker (Appstore-Link) gestoßen, ein Mindmapping-Programm für das Apple-Handy. Eine kurze Recherche brachte dann noch zwei weitere Mindmapping-Programme für das iPhone zu Tage: iBlueSky (Appstore-Link) und iThoughts (Appstore-Link). Da stellt sich mir sofort die Frage, ob denn Mindmapping auf dem iPhone überhaupt Sinn macht.

Ich selbst bin kein allzu eifriger Nutzer des Mindmapping, verwende es aber ab und zu für Brainstorming und manchmal auch für die Planung von Projekten. Am liebsten nehme ich dafür meinen DIN-A4-Kollegeblock und einen weichen Bleistift. Dann fliessen die Ideen und Zusammenhänge nur so auf’s Papier. Etwas seltener kommt der Mindmanager von Mindjet zum Einsatz. Wenn ich ihn nutze, dann vor allem weil sich dessen Mindmaps direkt in Merlin importieren lassen (was übrigens auch für NovaMind-Dateien gilt).

Mein Problem: Für Mindmaps brauche ich jede Menge Platz und Überblick. Auf Papier kann ich das ganz gut handhaben. Aber schon der Bildschirm meines Macs wird mir häufig zu klein. Das Hin- und Herscrollen bzw. Rein- und Rauszoomen finde ich ziemlich lästig. Um so seltsamer finde ich die Idee Mindmapping auf dem iPhone zu betreiben. Der Bildschirm erscheint mir dafür viel zu klein. Hinzu kommt die virtuelle Tastatur des Apple-Handys, die die Eingabe nicht gerade vereinfacht.

Wie auch immer, mich würde die Meinung der MacPM-Leser dazu interessieren. Macht Mindmapping auf dem iPhone Sinn? Nutzt jemand unter den Lesern eine der oben genannten iPhone-Apps? Meinungen und Anmerkungen bitte als Kommentar zu diesem Posting.

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