Richard Joerges am 29. Juli 2010
Eine gute Nachricht für alle, die sich für Scrum interessieren: Am 6. und 7. Dezember wird in Düsseldorf das ProjectWizards’ Certified Scrum Master Training stattfinden! Leiten wird den zweitägigen Workshop niemand Geringeres als unser US-Statthalter Dave Prior.
Dave ist nicht nur ein sehr erfahrener Projektmanager und Projektmanagement-Berater, sondern auch Scrum-Aktivist und natürlich zertifizierter Scrum Trainer. Er war aber beispielsweise auch beim Project Management Institute (PMI) aktiv und dort Vorstand der IT&T SIG. Sein besonderes Anliegen gilt dem entsprechend dem Spannungsfeld zwischen klasischem Projektmanagement (Wasserfall) und modernen, agilen Methoden wie Scrum.
Folgende Lerninhalte werden Ihnen im ProjectWizards Certified Scrum Master Training vermittelt:
Das beste am Training ist aber, dass Sie nach der erfolgreichen Teilnahme zur Certified-Scrum-Master-Prüfung bei der Scrum-Allience zugelassen sind. Für alle Scrum-Praktiker und Projektmanager ist das sicherlich eine gute Möglichkeit nicht nur den eigenen Horizont zu erweitern, sondern auch eine neue Karriere-Stufe zu erreichen.
Das ProjectWizards Certified Scrum Master Training kostet 1.200 Euro zuzüglich MwSt. bei Buchung bis zum 31. August, danach kostet das Training 1.300 Euro zzgl. MwSt. Weitere Infos finden Sie auf der ProjectWizards-Homepage. Sie können den Kurs per E-Mail an office@projectwizards.net buchen, oder direkt hier.
Wichtig: Das Training findent in englischer Sprache statt!
Tags: Certified Scrum Master, CSM, Kurs, Scrum, Scrum-Alliance, Scrum-Master, Training
Frank Blome am 29. Juli 2010
In unserer regulären Softwarewartung haben wir Merlin, Merlin Web und Merlin Server auf die Version 2.7.7 aktualisiert. Dies sind die Änderungen:
Tags: Merlin, Merlin Server, Merlin Web, Versionsinformation
Richard Joerges am 21. Juli 2010
Aufwandsschätzung ist ja so eine Sache. Langwierig, oft einfach nur Makulatur und nicht immer der reinen Lehre vom agilen Projektmanagement entsprechend. Aber egal, jetzt habe ich die endgültige Lösung für die Aufwandsschätzung gefunden. Und zwar im Blog von Stephan Schmidt.
Spaß bei Seite! Das erinnert mich an diverse Experimente, bei denen der Zufall, oder besser gesagt irgendwelche Tiere, die gar nicht verstehen können um was es ging, näher an der Wahrheit dran waren, als hoch bezahlte Fachleute. Zum Beispiel der Affe, der besser spekuliert als Börsenprofis oder den während der Fußball-WM populär gewordenen Kraken Paul. Warum sollte dann die Aufwandsschätzung “ohne Aufwand” nicht genauso genau sein, wie etwa ein Planning-Poker? Eben!
Tags: Agiles Projektmanagement, Aufwandsschätzung, Humor, Planning Poker, Scrum
Richard Joerges am 16. Juli 2010
Wir wissen ja alle, warum Apple so erfolgreich ist. Oder? Sonst würden wir ja kaum mit Mac, iPhone & Co. arbeiten. Wir Apple-Fans sind überzeugt, dass aus Cupertino die mit Abstand besten (und schönsten) Produkte kommen, die es im Bereich IT, Mobile und Consumer-Electronics gibt (kommen Sie mir jetzt nicht mit dem iPhone4-Antennen-Problem
).
Apple-Kritiker wiederum schieben alles auf das Marketing von Apple. Ja, genau… davon gibt es ja jede Menge. Schauen wir mal. Da wären ein paar Anzeigenleute, etwas PR, zweimal im Jahr eine Keynote und die Apple-Stores. Das war`s mehr oder weniger. Der Rest passiert über Fürsprecher-Kommunikation, also die Fans und zufriedenen Kunden.
Die folgende, durchaus auch kritische, Präsentation zeigt kompetent und fundiert, warum Apple wirklich erfolgreich ist. Sehenswert! (weiterlesen …)
Richard Joerges am 12. Juli 2010
Mein letzter Blog-Beitrag über den “Anfang vom Ende von Scrum” hat einige bemerkenswerte, meistens zustimmende Reaktionen hevorgerufen. Danke für die vielen, fundierten Wortmeldungen. Besonders interessant finde ich den Kommentar von Dave Prior, dem ProjectWizards-Statthalter in den USA. Er sagt, dass das mit Scrum so ähnlich ist, wie das Entdecken ein tollen Indie-Band, die man nicht mehr so richtig genießen kann, nachdem sie vom Mainstream entdeckt und populär geworden ist. Der Reiz des Besonderen ist weg und dann fangen die Diskussionen und das Infragestellen an (meine Interpretation).
Aber zurück zum agilen Projektmanagement: Mir gefällt Daves Einwand sehr gut, dass ja gerade das tolle an Scrum & Co. ist, dass es eben so viele Diskussionen darum gibt. Zu Recht fragt er, wann beispielsweise das letzte mal über den “kritischen Pfad” im traditionellen Projektmanagement diskutiert wurde? Stimmt! Man kann Dave auf jeden Fall zustimmen, dass Scrum und die anderen agilen Methoden so lange lebendig sind. so lange sie mit solcher Vehemenz diskutiert werden.
Nichts desto trotz bleibe ich bei meiner Meinung, dass man versuchen sollte die Lehre rein zu halten, was keines Wegs heißt, dass man sie nicht weiterentwickeln darf. Im Gegenteil. Nur sollte man die initiale Idee eben nicht verraten.
Klar ist jedenfalls, dass wir an diesem Thema dran bleiben.
Tags: Agiles Projektmanagement, Innovation, Scrum
Richard Joerges am 6. Juli 2010
Boris Gloger, Scrum-Promoter und Berater der ersten Stunde, hat auf seinem Blog einen lesenswerten Beitrag über die (negative) Entwicklung rund um das agile Management bzw. Projektmanagement veröffentlicht. Ich bin auf den Beitrag sofort angesprungen, weil Boris gleich zu Beginn meinen Lieblingsautor in Sachen Wirtschaftbücher zitiert, nämlich Tom Peters. Ich finde dessen Bücher “Re-Imagine” und “The Circle of Innovation” nach wie vor mit das Beste, was es zu diesem Thema auf dem Markt gibt. (Tipp: unbedingt auf Englisch lesen! Deutsch funktionieren diese Bücher nicht.)
Aber zurück zu Scrum: Boris sagt, und da bin seiner Meinung:
Wir haben ein Problem. Scrum wird selbst zum Establishment.
Und weiter:
Was ist passiert, dass plötzlich Mike Cohn in einem seiner letzten Posts schreibt, dass Stundenschätzungen vollkommen in Ordnung seien. Ich meine, wir versuchen seit Jahren von dem Fluch der Aufwandsschätzungen weg zu kommen.
In der Tat, Scrum und Co. scheinen mir auf dem Weg zu sein, ihre Wurzeln zu verraten. Anstatt, dass Unternehmen den Wert dieses wertvollen und vielfach erprobten Tools erkennen und sich darauf – aller Ängste zum Trotz – einlassen, versuchen einige Wortführer Scrum an den Mainstream, sprich die vermeintlichen Bedürfnisse traditionell gesteuerter Unternehmen, anzupassen und es dabei arg zu verbiegen. Dabei ist ja der Witz einer agilen Methode gerade der, dass sich eben nicht jedes Projekt von Anfang an in Zahlen pressen oder penibel planen lässt.
Ich bin der Meinung, dass dieses “Alles planen wollen” genau das ist, woran speziell die deutsche Wirtschaft krankt. Wir haben hier kein Apple, kein Google, kein Facebook, noch nicht einmal eine innovative und damit weltweit erfolgreiche Film-Industrie, weil wir unsere Fachleute nicht einfach machen lassen wollen. Statt dessen wird versucht alles von A bis Z zu planen, mit dem Ergebnis, dass sowohl Innovation, als auch (Produkt-)Emotion auf der Strecke bleiben.
Vollkommen richtig konstatiert Boris:
Scrum ist das einzige mir bekannte Werkzeug, das uns dabei hilft, die humanistischen Ideen darüber, wie Menschen in modernen Organisationen arbeiten sollten, in die Organisationen zu tragen. Scrum ist daran orientiert, worum es geht: Leistung und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Womit wir wieder einmal bei einem meiner Lieblings-Themen, nämlich der Motivation gelandet wären.
Tags: Agiles Projektmanagement, Innovation, Scrum
Frank Blome am 5. Juli 2010
Ich war selbst nicht wirklich über die Tatsache glücklich, dass ich Wolfgangs Steakhouse in New York “verreißen” musste. Aber wenn ich viel Geld mit einem schlechten Gefühl ausgebe, sollen andere nicht den gleichen Fehler machen. Anders herum verhält es sich aber genau so. Wenn etwas Klasse ist, lobe ich gerne in diesem Blog. Zuletzt den Tadich Grill in San Francisco und den Midtown Grill in Berlin.
Dieses Mal kann ich von einer ganz besonderen Überraschung berichten. Zur Zeit mache ich mit meiner Familie Urlaub in Naples, Florida. Jeden Abend suchen wir uns ein besonderes Restaurant heraus. Sei es eine bestimmte Küche oder eine bestimmte Klasse. Da wir uns in Naples nicht wirklich auskennen, ist die Suche nach den Restaurant manchmal mindestens genau so interessant, wie das essen selbst. Als wir eines Abends ein Italienisches Restaurant suchten und mehr oder weniger ratlos auf einem Parkplatz standen, sprach uns ein Paar an. Das ursprüngliche Thema war zwar erst unser Leihwagen, jedoch drehte sich das Gespräch schnell zum Essen. Uns wurde schnell geholfen, der Italiener war nur ein paar Schritte entfernt. Viel interessanter war aber der Smalltalk, stellte sich doch heraus, dass der Hinweisgeber als Manager im “besten Steakhaus Naples” – so seine Worte – arbeite. Diese Steilvorlage nahm ich gerne an und noch auf dem Parkplatz wurde ein Termin gemacht.
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Tags: Essen