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Blog

5 Fragen zum Projektmanagement
an Susann Teige

In der Kaffeeküche

Susann Teige, Bosch

Kurz vor dem Wochenende machen wir einen kleinen Stopp in der Kaffeeküche und tauschen uns unter Kollegen aus. So verstehen wir unsere „5 Fragen an“-Artikelserie, in der wir erfahrene Projektmanager zu ihren Best Practices befragen.

Heute treffen wir Susann Teige. Sie ist Projektmanagerin bei Bosch und hat mit uns über Lieblingsroutinen, Zeitkiller und Erfolgsfaktoren im Projekt gesprochen.

1. Frau Teige, was ist Ihre bevorzugte Projektmanagement-Methode?

Standardmäßig wird bei uns mit der „Goal Directed Project Management“-Methode gearbeitet: Zur Kalkulationsphase wird gemeinsam mit dem Kunden der Auftragsumfang geklärt. Dieser wird anschließend mit allen planerischen Abteilungen besprochen, ein Konzept erarbeitet und anschließend Zeitumfänge und Kosten abgeschätzt. Sobald die Bestellung eingetroffen ist, werden in einem Kick-off alle Informationen präsentiert und der gemeinsame Terminplan besprochen.

Da Ressourcen auch parallel für andere Projekte beansprucht werden und es oft durch Unwägbarkeiten zu Verschiebungen kommt, muss trotzdem oft von der geplanten Routine abgewichen werden. Dies benötigt ein hohes Maß an Erfahrung und Koordination.

2. Setzen Sie für größere Projekte Software ein und falls ja, welche?

Wir haben eine eigens entwickelte Datenbank, welche alle Abteilungen nutzen.
Hier werden Termine eingetragen und wird eine eigene Projektablagestruktur für Dokumente, Pläne, Protokolle, Bestellungen, Bilder etc. verknüpft.
 
Gerade arbeiten wir aber an einer noch automatisierteren Umsetzung mit Jira.

3. Was ist Ihr Lieblingsritual im Projekt?

Am wichtigsten ist mir der Kick-off, bei dem alle Parteien an einem Tisch sitzen und wir ein gemeinsames Gesamtbild des Projektes erarbeiten. Viele Punkte werden aber auch schon in der Klärungsphase vor der Angebotserstellung durchleuchtet.

4. Was ist aus Ihrer Sicht einer der meistunterschätzten Faktoren für den Projekterfolg?

Kommunikation und Dokumentation!

5. Was ist Ihr größter Zeitkiller?

Nachbesserungen aufgrund von zu spät gemeldeten Kundenanforderungen einzubetten.
Deswegen sind mir detaillierte Absprachen zur Konzeptphase extrem wichtig.

Vielen Dank für Ihre Zeit und viel Erfolg im nächsten Projekt.

Geschrieben von Paul Henkel am 23. Februar 2018 unter Projektmanagement
Tags: 5 fragen

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