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Blog

Was ist auf meinem Computer

Tools und Apps mit denen ich arbeite – heute: Kai Brüning

Kai Brüning, ProjectWizards GmbH

Guten Tag, ich bin Kai Brüning und arbeite als Softwareentwickler an den Produkten von ProjectWizards mit.

Mein Schwerpunkt sind die tieferliegenden Schichten, sozusagen der Maschinenraum der Software. So verantworte ich die Syncing-Lösung von Merlin Project und tummele mich oft in der Model-Schicht.

  • Das Hauptwerkzeug ist dabei natürlich Xcode, die integrierte Entwicklungsumgebung von Apple. Mit Xcode bearbeite ich den Quellcode so lange, bis der integrierte Compiler ihn erfolgreich übersetzt. Zum eigentlichen Programmcode kommt viel Testcode, der von Xcode automatisch ausgeführt wird und so dafür sorgt, dass ich beim Fixen von Bugs nicht woanders alles einreiße. Auch ein Debugger ist in Xcode integriert, mit dem ich das Verhalten des Codes untersuchen und Fehler identifizieren kann.
Die Arbeit mit Xcode macht meist Freude, trotzdem ist es weit weg von perfekt: wir wundern uns oft genug, warum sich Apples interne Entwickler dieses oder jenes Problem bieten lassen. Alternativen gibt es schon deshalb wenige, weil Xcode kostenlos ist.

  • Wir verwalten unsere Quelltexte in Git, der anderen genialen Erfindung von Linus Thorvalds. Git ist ein Kommandozeilen-Werkzeug, als grafische Oberfläche verwende ich meist Tower. Auch Xcode hat eine Git-Integration, bisher empfinde ich Tower aber als übersichtlicher und vielfältiger.

  • Ohne BBEdit kommt wohl kaum ein Entwickler aus. Auch wenn ich die Quelltexte in Xcode schreibe, sind BBEdits Fähigkeiten mit wirklich großen Textdateien und die vielen eingebauten Werkzeuge zum Beispiel zum Vergleichen von Dateien unverzichtbar.

  • Für uns Entwickler ist die Unix-Basis von macOS nach wie vor ein großes Plus. Über die eingebaute Terminal-App habe ich Zugriff auf die ganze Welt der Unix-Werkzeuge. Oder kann mit Git-Kommandos Dinge reparieren, die ich unbedacht in Tower kaputt gemacht habe.

  • Normalerweise geht der Weg vom Quellcode über Compiler und Linker zum Maschinencode, der allein ausgeliefert wird. Mit dem Hopper Disassembler kann ich den Weg teilweise umdrehen und fremden Code analysieren. Das hat uns schon oft geholfen, wenn wir ein Verhalten der System-Frameworks nicht verstehen und Apples Dokumentation mal wieder unzureichend ist.

  • Mit Parallels Desktop kann ich ältere macOS-Versionen zum Testen laufen lassen. Oder Windows, um zu erkunden, wie MS-Project dies oder jenes macht. Wir sind kürzlich von VMWare auf Parallels umgestiegen, nachdem VMWare die Qualität hat schleifen lassen.

  • Mit dem Erscheinen von DeepL ist Maschinenübersetzung für uns real brauchbar geworden. Ich benutze die DeepL-App zum Übersetzen von Texten der Benutzerschnittstelle.

  • Wie in der ganzen Firma läuft auch bei mir Slack immer mit und sorgt für den internen Kontakt. Da wir - unabhängig von Corona - verteilt arbeiten, muss Slack auch die Teeküche ersetzten und ist entsprechend wichtig.

  • Die eingebauten Apps wie Mail, iCal, Kontakte, Vorschau, Safari tun weitgehend was sie sollen. Ich bin viel zu faul, mir dazu Alternativen anzuschauen. Außer bei Safari: da will ich dezidiert nichts anderes, da ich nur Apple einigermaßen vertraue, meine Privatsphäre vielleicht ein bisschen zu schützen.

Geschrieben von Kai Brüning am 14. April 2021 unter Interna
Tags: tools software persönliches-setup anwendungen home-office

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