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Was beschreibt das Wertkettenmodell nach Porter?

Porters Wertkettenmodell beschreibt sämtliche Vorgänge, die ein Unternehmen durchläuft, um einen Wertschöpfungsprozess durchzuführen. Hierfür werden primäre und sekundäre (unterstützende) Faktoren betrachtet. Die Primärfaktoren haben einen direkten Einfluss auf die Wertschöpfung, während sekundäre Faktoren zwar elementar wichtig für das Unternehmen sind, jedoch nicht direkt des Wertschöpfungsprozesses zugeordnet werden können.

Betrachten wir zuerst einmal die Primärfaktoren: Der Wertschöpfungsprozess beginnt mit der Beschaffung, also der Eingangslogistik von Gütern. Diese werden nun im Produktionsprozess transformiert. Das daraus resultierende Produkt wird nun in der Ausgansglogistik gelagert und später zum Kunden transportiert. Insgesamt bezieht sich demnach die Logistik auf alle Prozesse, die den Warentransport und dessen Lagerung betreffen. Im Anschluss daran beginnt der Verkauftsprozess: Hier liegt der Fokus auf Marketing und Vertriebs Aktivitäten. Zu guter Letzt bestimmt sich der Wert eines Produktes ebenfalls im After Sales Service, also dem Kundenkontakt nach Verkauf.

Neben diesen Primäraktivitäten spielen ebenfalls die sekundären, unterstützenden Aktivitäten, wie Technologie, Beschaffung, Personal und die Unternehmensinfrastruktur eine wichtige Rolle.

Die Anwendugszwecke der Wertkette sind vielfältig: Das Modell kann z.B. die Kosten direkt an verschiedene Stufen der Wertkette zuweisen. Weiterhin lassen sich durch diese Aufteilung Alleinstellungs- bzw. Differenzierungsmerkmale beobachten, wodurch eine erleichterte Kommunikation des unternehmerischen Alleinstellungsmerkmals ermöglicht wird.

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