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Was ist die Leistungswertanalyse?

Die Leistungswertanalyse (engl. Earned Value Analysis order kurz: EVA) ist ein Werkzeug des Projektcontrollings. Sie dient zur Fortschrittsbewertung von Projekten. Dabei wird die aktuelle Termin- und Kostensituation durch Kennzahlen beschrieben. Die Schlüsselwerte sind dabei Planwert (engl. planned value), Istkosten (actual costs) und Leistungswert (earned value). Durch die Verfolgung der Kennzahlen ist eine Trendanalyse möglich (aus Wikipedia).

Merlin Project bietet damit ein Modell zur Kontrolle des Projektfortschritts und den damit verbundenen Kosten. Dabei sind diese Felder aktiv:

  • Sollkosten der berechneten Arbeit (SKBA): Der zum Zeitpunkt des Reports geplante Fertigstellungsgrad in Euro (englisch auch "Planned Value", kurz PV).
  • Sollkosten abgeschlossener Arbeit (SKAA): Auch "Leistungswert" (englisch: "earned value", kurz EV). Der ergibt sich während der Projektarbeit. Er ist der Betrag für die bisher erbrachten Leistungen, der unter Annahme der geplanten Ressourcenkosten angefallen wäre. D.h. der EV stellt den dem Arbeitsfortschritt / Fertigstellungsgrad entsprechenden Gesamtwert des Gewerks dar.
  • Istkosten abgeschlossener Arbeit (IKAA): Die Istkosten (englisch "actual cost" oder kurz AC) werden über die Variable IKAA erfasst. Alle bis zu einem Zeitpunkt angefallenen Ressourcen-Kosten, Kosten für das Material und Basiskosten werden summiert.
  • Planabweichung: Im realen Projekt ist die absolute Planerfüllung allerdings sehr selten gegeben. Entweder man übererfüllt die geplanten Ziele oder (in den meisten Fällen) man hängt dem Plan hinterher. Dabei tritt eine Abweichung von geplanten Ziel auf, die als Planabweichung (englisch: "schedule variance", kurz SV) bezeichnet wird. Eine negative Schedule Variance (SV) deutet darauf hin, dass der Zeitplan (schedule) für das Gesamtprojekt nicht eingehalten werden kann. Es geht bei der SV also nicht in erster Linie um einen Kostenunterschied, sondern um den Zeitverzug.*2
  • Kostenabweichung: Die Kostenabweichung (englisch: "cost variance", kurz CV) wird gemessen an den tatsächlichen Istkosten des Projektes.
  • Schätzung Gesamtkosten: Das ursprünglich geplante Budget (englisch "Budget at Complete", kurz BAC). Dieses entspricht den zu dem Zeitpunkt geplanten Aufwand, also unter Einbeziehung aller angenommenen Ressourcen-, Material- und Basiskosten.
  • Geplante Kosten: Oft auch als Plankosten (englisch "planned cost" oder kurz PC) bezeichnet , werden sie zu Beginn des Projektes in den Arbeitspaketen definiert und über die Projektdauer verteilt.

*1: Feldbeschreibungen lt. Wikipedia
*2: Kerzner, Harold (2003): Projektmanagement. Ein systemorientierter Ansatz zur Planung und Steuerung. 8. Aufl. ISBN 978-3826609831

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