Glossar
Vier-Felder-Matrix
4-Felder-Matrix, Vierfeldermatrix, Vier-Felder-Methode
Eine Vier-Felder-Matrix ist ein Achsenkreuz aus zwei Kriterien, die jeweils in „niedrig“ und „hoch“ geteilt sind. Die vier entstehenden Felder ordnen Einträge wie Projekte, Aufgaben oder Risiken und stehen für je eine Handlungsempfehlung.
Welche Kriterien die Achsen bilden, hängt von der Frage ab. Drei verbreitete Beispiele:
| Matrix | Achsen | Zweck |
|---|---|---|
| Projektpriorisierung | Nutzen und Aufwand | Projekte auswählen |
| Eisenhower-Matrix | Wichtigkeit und Dringlichkeit | Aufgaben priorisieren |
| BCG-Matrix | Relativer Marktanteil und Marktwachstum | Produktportfolio steuern |
Bei der Projektpriorisierung starten Projekte mit hohem Nutzen und niedrigem Aufwand zuerst; Projekte mit hohem Nutzen und hohem Aufwand brauchen eine gründliche Planung; Projekte mit niedrigem Nutzen und hohem Aufwand sind Streichkandidaten. Die Begriffe Stars, Cash Cows, Question Marks und Poor Dogs gehören dagegen zur BCG-Matrix und beschreiben Produkte, keine Projekte. Weitere Vier-Felder-Matrizen sind die SWOT-Analyse und die Ansoff-Matrix.
Anleitung und Beispiele: Wie Sie eine Vier-Felder-Matrix in vier Schritten erstellen, mit einem durchgerechneten Beispiel und sieben Matrizen im Vergleich, zeigt der Ratgeber Vier-Felder-Matrix: 7 Beispiele und Anleitung zum Priorisieren.