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Präsentation: Web 2.0, Social Media und Projektmanagement

am 5. April 2011

Gerade dachte ich mir, dass mal wieder ein Beitrag in Richtung Social Media und Projektmanagement fällig wäre. Und während ich noch meine diesbezüglichen Gedanken sortiere, läuft mir ein Tweet von Nina Braschler über den Weg. Und siehe da, es geht um eine Präsentation mit dem Thema Erfolgreicher Einsatz von Web 2.0 im Projektmanagement. Das wird mir zwar meinen Beitrag nicht ersparen, aber zumindest sind jetzt schon mal die Grundlagen abgedeckt. Sehens- und Nachdenkenswert: (weiterlesen …)

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Viel Buzz um Google Buzz

am 15. Februar 2010

Google-Buzz-LogoDas Thema Projektmanagement und Social Media hatten wir ja schon des öfteren hier auf MacPM. Angesichts des Hypes um Googles neuesten Lifestream-Vorstoss Google Buzz ist es an der Zeit das Thema wieder einmal aufzugreifen.

Mit Buzz hat der Suchmaschinen-Riese einen vom ersten Tag weg erstaunlich gut aufgenommenen Twitter-Konkurrenten aufgelegt. So kolportieren es zumindest die Medien und diverse Social-Media-Experten. In Wirklichkeit ist Buzz allerdings eher das Gegenstück zum Lifestream von Facebook und dem guten alten Friendfeed. Letzteres wurde übrigens vor nicht allzu langer Zeit von Facebook gekauft.

Das interessante an Google Buzz ist, dass es auf den ersten Blick fast wie Friendfeed vor dessen letztem Redesign aussieht. Keine schlechte Entscheidung, denn in meinen Augen begann der Friendfeed-Niedergang (falls man davon überhaupt sprechen kann) mit der unsäglichen Umgestaltung im letzten Jahr.

Was zeichnet also Buzz aus? In meinen Augen vor allem das hier:

  1. Keine 140-Zeichen-Beschränkung.
  2. Diskussionen und Kommentare zu jedem Posting.
  3. Links werden sofort aufgelöst und in das Posting eingebunden (RSS).

Viele sehen als Vorteil ausserdem, dass es in Google-Mail integriert ist. Funktional ist das eher zweitrangig. Schafft dem neuen Dienst aber von Anfang an eine riesige Userbase. Freilich führte das sofort zu einem Sturm der Entrüstung wegen des Datenschutzes, was sich allerdings beruhigt relativieren lässt, zumal Google nachbessert. Lediglich der Spiegel, mit seinem für ein angebliches Qualitätsmedium ungewohnt sensationslüsternem Ductus, hält Google Buzz vor allem wegen der angeblichen Datenschutz-Probleme für ein Desaster.

Wie auch immer, es bleibt die Frage ob Google Buzz eine Relevanz für Projektmanager hat? Dies lässt sich leider nur mit einem Jein beantworten. Auf der einen Seite ist ganz klar, dass es bessere Tools für die Kommunikation innerhalb eines Projekt-Teams gibt. Vom Instant-Messaging bis zu den Direct-messages in Twitter. Wenn Sie in Ihrem Team freilich in der Cloud arbeiten und vielleicht sogar Google-Mail nutzen, dann sollten Sie sich Buzz einmal anschauen, zumal Buzz-Nachrichten im Google-Mail-Posteingang erscheinen.

Freiberufliche Projektmanager, Berater und Blogger sollten ebenfalls einen Blick auf Buzz werfen. Als Reputationstool hat es durchaus seine Stärken. Wer das alte Friendfeed mochte, wird Google Buzz ebenfalls mögen, zumal der Zuspruch von Anfang an stimmt. Es steht ja “Google” davor.

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Alles 3.0 oder was?

am 17. Dezember 2009

Ich muss heute schon wieder auf einen Beitrag von Andreas Heilwagen Bezug nehmen. Allerdings schwebte das Thema ebenfalls schon seit längerem vor meinem geistigen Auge herum. Höchste Zeit also, es jetzt aufzugreifen. Es geht um die Unsitte alles mögliche 2.0 und neuerdings 3.0 zu nennen.

Ich muss es ein für alle mal sagen: Es gibt kaum echtes “2.0″ und schon gar kein “3.0″, zumindest wenn es sich nicht um Software handelt!

Um das zu erklären, muss ich etwas ausholen. Die Nummernfolge 2.0 tauchte zum ersten mal in Zusammenhang mit dem Begriff Web 2.0 auf. Das “neue” Web mit einem 2.0 gegen das “alte” abzugrenzen war und ist absolut in Ordnung gewesen. Tim O`Reilly, der diesen Begriff geprägt hat, hat das damals sehr gut begründet, denn es hat sich wirklich etwas getan: (weiterlesen …)

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Wie zeitgemäß ist die E-Mail und gibt es Ersatz dafür?

am 8. Dezember 2009

Apple E-Mail-IconAngesichts der viel beschworenen Zeiten von Enterprise 2.0 darf man sich die Frage stellen, ob E-Mail überhaupt noch ein zeitgemäßes Kommunikationstool ist. Immerhin handelt es sich dabei um eine der ältesten Netz-Anwendungen, die wir kennen. E-Mails rasten schon in den frühen 60er-Jahren durch die ersten Rechner-Netzwerke.

Zurück zum Thema: Ich muss zugeben, dass mich E-Mail nervt. Da wäre zunächst einmal das Spam-Problem. Auf meinem Server habe ich Accounts, auf denen Tag für Tag um die 150 Spam-Mails eingehen. Ja, ich habe Spam-Filter installiert. Aber es bleibt trotzdem das Problem, dass noch viel zu viele ungewollte E-Mails durchrutschen. Schlimmer noch, im Gegenzug bleiben immer wieder Mails, die kein Spam sind im Filter hängen. Das führt dann zu Verwirrungen und Ärger: “Haben Sie meine E-Mail nicht bekommen…?

Am schlimmsten finde ich aber, dass E-Mail immer wieder für Diskussionen verwendet wird, die mit diesem Tool in Wirklichkeit kaum zu bändigen sind. Sie kennen das: Einer schickt einen Vorschlag per Mail an das ganze Projekt-Team. Garantiert ist einer dabei, der dann einen ganz tollen Beitrag leistet, ihn aber nicht “An alle” sendet. Oder zwei Rezipienten antworten fast zeitgleich und schon hat man das schönste Chaos. Welche Mail ist denn jetzt die aktuellste, auf welche muss ich antworten?

Hinzu kommen die klassischen Benutzerfehler: E-Mails werden in Ordner verschoben und dann vergessen. Gigantisch grosse Anhänge werden herumgeschickt, gerne Powerpoint-Präsentationen mit einer Größe von mehreren MegaByte. Und das Beste ist, irgend jemand schickt garantiert einen Anhang, den die Hälfte des Teams gar nicht öffnen kann, weil sie die entsprechende Applikation nicht haben.

Das interessante ist, das es immer noch keinen Ersatz bzw. Nachfolger für die E-Mail gibt. Sicher, für die Kommunikation mit meinen Freunden und Kollegen nutze ich Direct-Messages in Twitter. Doch das ist eher ein Ersatz für iChat, Skype und ICQ. Und Google-Wave? Nun ja, sicherlich ein interessantes Konzept. Es könnte einige der oben genannten Probleme lösen. Aber es hat sich noch nicht durchgesetzt und wird es vermutlich auch nicht.

Auch Andrew Filew vom Blog Project Management 2.0 hat sich darüber Gedanken gemacht und eine gute Präsentation zu diesem Thema zusammengestellt. Letztendlich wird man wohl um E-Mail auch in Zukunft nicht herumkommen. Ihre größten Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen: Akzeptanz und Plattform-Unabhängigkeit.

Hier geht es zur Präsentation: (weiterlesen …)

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Ein paar Links für den heutigen Tag

am 11. November 2009

Eigentlich wollte ich das Thema Kommunikation im Zusammenhang mit Web 2.0 und Social Media auf diesem Blog für die nächste Zeit abgehakt haben. Aber offenbar ist das Thema heiss. So hat jetzt auch Jan A. Poczynek auf seinem Blog das Thema aufgegriffen. Allerdings mit einem anderen Tenor: Es geht um Geschwindigkeit, genauer gesagt Echtzeit-Kommunikation. Die Message: Kommunikation ist in Zukunft entweder schnell oder Geschichte.

Stefan Hagen interessiert sich für Google Wave als Projektmanagement-Tool. Ich habe das ja hier auf dem Blog schon einmal angeregt. Den Kommentaren auf Stefans Blog nach zu urteilen, herrscht diesbezüglich jedenfalls ein reges Interesse an dieser neuen Art der Kommunikation. Wenn also jemand Interesse hat, ich bin dabei. Dazu einfach hier einen Kommentar posten.

Zum Schluss und zur Auflockerung hier noch ein ganz besonderes, wie ich finde sehr inspirierendes Projekt von Volkswagen:

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Kommunikation und Web 2.0

am 10. November 2009

Dr. Eber Huber hat sich im projekt (B)log,  ebenso wie wir vor kurzem, mit dem Thema soziale Medien bzw. Web 2.0 im Projektmanagement beschäftigt. Bekanntlich geht es im sozialen Web vor allem um Kommunikation. Vollkommen zu Recht verweist er dabei auf folgenden Punkt hin:

Wir warten immer noch auf die Lösung des Kernproblems. Informationsaustausch war noch nie ein Problem des Werkzeuges und wird nie durch den Einsatz eines Werkzeuges gelöst werden. Entscheidend ist die Bereitschaft jedes Mitarbeiters sein Wissen preis zu geben. Wissen bedeutet oft Produktivitätsvorsprung. Warum sollte ein Mitarbeiter seinem Kollegen eine Information geben, dass er besser und schneller arbeiten kann?

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich Gelegenheit, mit dem Enterprise-2.0-Guru Dion Hinchcliffe über diesen Punkt zu reden. Interessanterweise vertrat er den Standpunkt, dass es für solch ein Problem keine Lösung gibt. Statt dessen muss man selbst mit gutem Beispiel voran gehen, ein paar “Kollaboteure” identifizieren und zusammen mit ihnen die Social-Web-Kommunikationskultur vorleben.

Das hört sich zwar gut an, ist in der Praxis aber alles andere als einfach. Ich weiß, wovon ich rede. Bei meinem letzten Projekt haben wir es – wegen der dezentralen Organisation mehr aus Notwendigkeit, denn aus Planung – genau so getan. Das Ergebnis war, dass eine Hälfte des Teams mehr oder weniger gut über Web-2.0-Tools kommuniziert hat und die andere nicht. Mit der Folge, dass es schnell zu unterschiedlichen Wissensständen im Projektteam und damit zu Missverständnissen und Fehleren kam. Letztendlich sind wir dann doch wieder bei der guten alten E-Mail und regelmäßigen, aber wegen der Anreise teueren Projektmeetings gelandet.

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Google Wave für Projekt-Teams

am 3. November 2009

Google-Wave-LogoIn meinem letzten Posting habe ich mich kritisch mit der Eignung von Social Media für das Projektmanagement auseindergesetzt. Auf der anderen Seite dürfte bekannt sein, dass ich ein großer Twitterfan bin. Ich liebe diese Art der Kommunikation und halte sie, wie manch anderer auch, durchaus für Projektteams geeignet.

Wenn Ihnen aber Twitter & Co. zu abgehoben sind, könnte eventuell ein anderes, neuartiges Kommunikations-Tool für Sie interessant sein. Ich spreche von Google Wave. Falls Sie dafür noch keinen Account haben (der Dienst ist noch im Experimentalstadium), können Sie hier einen beantragen.

Google Wave können Sie sich als E-Mail und Kollaborationswerkzeug der nächsten Generation vorstellen. Statt einzelner E-Mails gibt es hier so genannte Waves oder Wellen. Diese vereinigen alle zu einem Thema oder Projekt gehörenden Beiträge inkl. hochgeladener Dateien. Es ist schwer zu beschreiben, man muss es einfach mal in einem Team ausprobiert haben. Ich selbst bin jedenfalls ziemlich begeistert.

Eine sehr gute Einleitung zu Wave gibt es übrigens hier. Noch mehr Informationen finden Sie ausserdem im Wiki “The Complete Guide to Google Wave“. Und dann gibt es dann noch diese wunderbare Erklärung auf Youtube:

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Pro und Contra Social Media für Projektmanager

am 2. November 2009

Es dürfte kein Geheimnis sein, dass ich sehr viel von Social Media halte. Zur Erinnerung: Social Media nennt man Web-Dienste, deren Inhalte von den Nutzern erstellt werden. Dazu zählen soziale Netzwerke wie Xing oder Facebook genauso, wie Youtube, Flickr oder eben Twitter.

Allerdings bin ich durchaus Realist um zu wissen, dass Social Media nicht der große Heilsbringer sein kann und schon gar nicht um irgendwelche Probleme im Projektmanagement zu lösen. Klar verwende ich Twitter um mit Kollegen via Direct Message zu kommunizieren. Aber seien wir ehrlich, ein Chat-Programm wie iChat oder Skype erfüllt (in diesem speziellen Fall) die gleiche Aufgabe.

Ich bin auch ein großer Freund von Xing und Facebook. Aber um damit irgendwelche Projektmanagement-Aufgaben zu lösen? Nein, da gibt es andere, bessere Tools im Web-2.0-Universum.

Was ich sagen will ist: Social Media ist ein tolle Sache, aber nur am Rande für Projektmanagement interessant. Ein wesentlicher Punkt beim Projektmanagement und bei Social Media ist die Kommunikation. Und da leisten diese Medien wirklich erstaunliches von der One-to-one- über die One-to-view- bis zur Many-to-many-Kommunikation. Für Projektmanager ist das aber lediglich nur eine Option, oder einfach gesagt nur ein weiterer Kommunikationskanal.

Ich greife dieses Thema auf, weil sich in der Projektmanagement-Blogosphäre gerade eine heisse Diskussion um das Thema entwickelt. So gibt es auf der einen Seite die Verfechter von Social Media im Projektmanagement und auf der anderen Seite, diejenigen die das Thema ablehnen.

Mein Rat: Ganz locker bleiben, ausprobieren und wenn man zur Überzeugung kommt, es sei nützlich, es einfach verwenden. Und wenn nicht, dann ist das auch ok.

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Ein paar interessante Links rund um Knowledge-Management

am 29. Oktober 2009

  • Das Wallstreet-Journal hat einen interessanten Beitrag über Knowledge-Management in Zeiten von Web 2.0 und Social Media. Es geht darum, In-house-Experten nicht nur aufzutreiben, sondern auch deren Wissen allen bereit zu stellen. Es sei allerdings hiermit darauf hingewiesen, dass nach meiner Erfahrung die schönsten Tools nichts nutzen, wenn im Unternehmen eine Kultur des Herrschaftswissens vorherrscht.
  • Um Social-Media-Tools geht es auch auf Projektmanagment 2.0. Christoph Rauhut berichtet dort recht ausführlich über eine Gartner-Studie. Wer sich für Enterprise-2.0-Tools, also Social-Media- und Web-2.0-Werkzeuge für den Unternehmenseinsatz interessiert, findet dort einige nützliche Informationen. (via Andreas Heilwagen).
  • Und weil sich hier alles um Wissens-Management dreht, kommt zum Schluss noch ein Video, nicht über, aber immerhin von einem Knowledge-Management-Spezialisten, nämlich Dave Snowden. Er spricht über Komplexität in Projekten und erklärt recht einleuchtend chaotische, geordnete und komlexe Systeme. Sein Beispielprojekt: Ein Kindergeburtstag. ;-)

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Was Projektmanager über Social Media wissen müssen

am 14. Oktober 2009

Bas de Baar, der Project Shrink, hat wieder einmal zugeschlagen. Dieses mal mit einer sehenswerten Präsentation über Social Media. Zugegeben, davon gibt es viele. Aber ausser dieser hier ist keine speziell auf die (Wissens-)Bedürfnisse von Projektmanagern ausgerichtet. Sehens- und Lesenswert:

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