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Tipp: Besserer CSV-Export in Merlin 2.7.6

Richard Joerges am 22. Februar 2010

Seit letzten Freitag steht bekanntlich das aktuelle Merlin 2.7.6 zum Download bereit. Solch ein Service- oder Point-Release dient normalerweise lediglich dazu, kleine Korrekturen und Verbesserungen den Anwendern zu Gute kommen zu lassen. Dieses mal haben die Merlin-Entwickler aber auch eine kleine, dennoch feine neue Funktion integriert, über die sich viele Projektmanager freuen dürften.

Es geht um den so genannten CSV-Export. Damit lassen sich Merlin-Projektdateien so aufbereiten, dass sie sich beispielsweise von einem Tabellenkalkulations-Programm wie Excel lesen lassen. Das Problem dabei: Die Dauer eines Vorgangs wurde bislang alphanumerisch angegeben. Also beispielsweise “16 Tage”. Das ist zwar grundsätzlich richtig so, erschwert allerdings Projektmanagern die Weiterbearbeitung der Daten. Schließlich braucht Excel reine Zahlenfelder um mit ihnen rechnen zu können.

Merlin 2.7.6 erleichtert Ihnen jetzt die Arbeit, in dem Sie schon beim Export festlegen können, dass die Dauer auf Wunsch rein numerisch gespeichert wird. Zusätzlich können Sie auch noch die Einheit frei wählen. Von Sekunden, über Minuten und Stunden bis hin zu Tagen, Wochen, Monaten und Jahren.

Und so geht’s: Unter Ablage/Exportieren… klicken Sie auf CSV. Hier steht Ihnen dann in der letzten Zeile das Auswahlfeld “Feste Einheit für Dauern” zur Verfügung. Klicken Sie es an, wählen Sie die passende Einheit und schon kann es los gehen mit dem “rechnenden” Export (siehe Bild unten).

Merlin-CSV-Export

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Fragen und Tipps für Projektmanager

Richard Joerges am 14. Dezember 2009

Wenn in englischsprachigen Blogs Tipps zum Projektmanagement gegeben werden, dann sind sie – leider – meistens eher trivial. Um so mehr hat es mich gefreut, als ich den Beitrag “72 Project Management Tips” von Alec Satin entdeckt habe. Im Unterschied zum sonst Üblichen, sind die Tipps dieses mal wirklich gut, zumindest in ihrer Gesamtheit. Denn erstens richten Sie sich an aktive Projektmanager und zweitens handelt es sich weniger um Tipps, als um Fragen. Diese helfen dem Leser ihren Job bzw. die Qualität ihrer Arbeit zu hinterfragen. Lesenswert!

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So bekommen Sie Ihr Zeitmanagement in den Griff

Richard Joerges am 8. Dezember 2009

Projektmanagement hat logischerweise viel mit Zeitmanagement zu tun. Ein Projektmanager, der sein persönliches Zeitmanagement nicht im Griff hat… Nun ja, er wird zumindest auf Akzeptanz-Probleme stossen. Aber was ist gutes Zeitmanagement und wie setzt man es um? Es gibt dazu zig Methoden und Kniffe, vom ABC-Prinzip nach Eisenhower, über GTD bis hin zu Pomodoro, nur um einige zu nennen.

Aber letztendlich geht es doch nur um die richtige Planung, den Willen und eiserne Disziplin. Das beweist zumindest Ramit Sethi, der zeigt, wie er ein gigantisches Arbeitspensum bewältigt und trotzdem jeden Tag lediglich von 8:30 bis 17:30 Uhr arbeitet. Moment werden Sie sagen. Das sind doch neun Stunden! Sicher, aber sein tägliches Sportprogramm und das regelmäßige Schreiben für seinen Blog finden in diesem Zeitraum ebenfalls statt.

Seine Fallstudie ist jedenfalls sehr lesenswert für alle, die auch nur ab und zu das Gefühl haben, nicht genug Zeit zu haben.

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Projektmanagement auf Twitter

Richard Joerges am 3. Dezember 2009

Merlin auf TwitterDass Twitter in der Kommunikation mittlerweile eine gewichtige Rolle spielt, dürfte sich herumgesprochen haben. Auch das Merlin-Team twittert: twitter.com/merlinpm. ProjectWizards-Geschäftsführer Frank Blome finden Sie dort ebenfalls, und zwar unter twitter.com/fblome. Meine Wenigkeit schließlich gibt seine Gedanken und twitter.com/rjoerges preis. Auch unseren Freund Stefan Hagen vom Projektmanagemant-Blog finden Sie auf Twitter, nämlich unter twitter.com/stefan_hagen.

Aber es gibt noch wesentlich mehr Projektmanagement auf dem erfolgreichen Microblogging-Dienst. Ich habe deshalb mal das Listen-Feature von Twitter genutzt, um alle mir bekannten, deutschsprachigen Accounts zusammenzustellen, die sich mit Projektmanagement beschäftigen oder von Projektmanagern stammen: twitter.com/rjoerges/projektmanagement.

Eine weitere Anlaufstelle für Projektmanagement auf Twitter ist das Hashtag #pmot (project management on twitter). Hashtags sind Stichwörter oder Markierungen, nach denen Tweets thematisch durchsucht werden können. Das geht am besten mit einem guten Twitterclient oder der Twitter-Suchfunktion. Auf das #pmot-Hashtag haben sich übrigens englischsprachige Projektmanager geeinigt, um so auf ihre Tweets aufmerksam zu machen, die sich mit Themen rund um das Projektmanagement beschäftigen.

Bleibt nur noch eine Frage: Auf welches Hashtag wollen wir uns einigen? Das Tag sollte möglichst kurz und prägnant sein. Für meinen Geschmack ist beispielsweise #pmot_de ein wenig zu lang. Wie wäre es mit #pmde?

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Scheitern als Chance

Richard Joerges am 30. November 2009

Gemeinhin sagt man, dass der Unterschied zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Menschen folgender ist: Erfolgreiche Menschen kommen nach einem Fehlschlag schneller auf die Beine und sie lernen aus ihren Niederlagen. Weniger Erfolgreiche hingegen lassen sich von Niederschlägen desillusionieren und lernen nicht aus ihren Fehlern. Soweit so gut.

Letzte Woche habe ich dazu einen passenden Beitrag im Handelsblatt gefunden. Es geht dort um die Forschungen von Holger Patzelt am Max-Plank-Institut für Ökonomik. Laut Handelsblatt ist einer seiner gegenwärtigen Forschungsschwerpunkte das Scheitern:

… Wir haben zum Beispiel in einem neueren Forschungsprojekt festgestellt, dass man aus Fehlern nicht lernt, wenn man sich schlecht fühlt. Techniken, mit denen man diese negativen Emotionen in Griff bekommt, helfen jedoch Lernen und Motivation zu fördern. Wir haben herausgefunden, dass Mitarbeiter sich weder allein auf ihre zurückliegenden Fehler konzentrieren noch ausschließlich nach vorne blicken sollten. Sie sollten zwischen den beiden Themen hin- und herpendeln, damit sie genug aus den Fehlern lernen, aber auch ihre Motivation zurückerobern.

Denken Sie also daran, wenn mal eines Ihrer Projekte nicht erfolgreich abgeschlossen wird: Scheitern kann auch eine Chance sein. Übrigens forscht Holger Patzelt laut des Handelsblatt-Artikels besonders gerne in Unternehmen der biochemischen Industrie. Dort scheitern bis zu 90 Prozent der Projekte!

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Empfehlenswerte Links und Lesestoff für heute

Richard Joerges am 24. November 2009

  • Angenommen Sie wollen Projektmanager werden. Dann sollten Sie ein paar Dinge können und bestimmte Charakterzüge besitzen. Dazu gehören beispielsweise die effiziente Leitung eines Meetings oder eine Ergebnisorientierte Einstellung. Insgesamt sind es laut Josh Nankivel 11 Dinge, die Sie wissen und können müssen.
  • Wenn Sie zu den Selbständigen bzw. Freiberuflern gehören oder für einen Dienstleister arbeiten, dann kennen Sie sicherlich den einen oder anderen schwierigen Kunden. Ich rede von solchen Typen, die alles besser wissen, ständig etwas zu meckern haben, unverschämt oder schlichtweg zu blöd sind. Trost finden Sie auf der lesenswerten Website Clients from Hell. Sie werden merken, dass es a) immer noch schlimmer geht und b) es vielen anderen auch so geht wie Ihnen.
  • Zum Schluss noch ein weiterer Beitrag über Google Wave. Auch Software-Entwickler und Projektmanager Pawel Brodzinski hat sich den neuen Dienst angesehen. Allerdings ist er wenig begeistert, weil unter anderem das Wave-Fenster zu groß für seinen Netbook ist. Ein Problem, das Mac-Nutzer weniger betrifft. Trotzdem lesenswert.

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Inspiration für Projektmanager

Richard Joerges am 27. Oktober 2009

Probleme auf ungewöhnliche und elegante Weise zu lösen, kann viel Geld sparen. Mann braucht dafür lediglich Ideen und muss um die Ecke denken können. Leicht gesagt und schwer getan…
Im unten stehenden Video gibt der Werber Rory Sutherland, Vice Chairman bei der Ogilvy Group, anlässlich einer Rede auf der TED-Conference Einblicke in das Funktionieren von Werbung. Der Vortrag ist nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch lehrreich: Er zeigt auf wunderbare Weise, dass es häufig nur auf den Blickwinkel ankommt, um ein Problem zu lösen. Oder, im Sinne der Werbung, etwas zu Verkaufen ohne wirklich Neues zu bieten.

Probleme auf ungewöhnliche und elegante Weise zu lösen, kann viel Geld sparen. Mann braucht dafür lediglich Ideen und muss um die Ecke denken können. Leicht gesagt und schwer getan…

Im unten stehenden Video gibt der Werber Rory Sutherland, Vice Chairman bei der Ogilvy Group, anlässlich einer Rede auf der TED-Conference Einblicke in das Funktionieren von Werbung. Der Vortrag ist nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch lehrreich: Er zeigt auf wunderbare Weise, dass es häufig nur auf den Blickwinkel ankommt, ob ein Problem gelöst ist, oder nicht. Unbedingt bis zum Ende ansehen…

(weiterlesen…)

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Ein paar interessante Links für heute

Richard Joerges am 6. Oktober 2009

  • Die grundlegendsten Grundlagen des Projektmanagements behandelt der Blog Herding Cats: Der acht Schritte Prozess. Lesenswert!
  • Die Online-Ausgabe von CIO hat einen interessanten Beitrag mit dem Titel: Schulen lehren falsch – Projektmanagement braucht Menschen: “ITler denken viel zu häufig, dass es beim Projektmanagement vor allem auf die richtigen Technologien und Prozesse ankommt. Sie unterschätzen das Beziehungsmanagement. Ohne gute Zusammenarbeit scheitern Projekte.
  • Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache für alle Nutzer von Merlin iPhone: Helfen Sie uns, machen Sie mir bei unserer Umfrage.

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21 Wege um im Projektmanagement zu brillieren

Richard Joerges am 5. Oktober 2009

Auch wenn sich die britische Site ProjectSmart vorwiegend auf des landeseigene Prince2 kapriziert, bietet sie dennoch auch für kontinentaleuropäische Projektmanagement-Interessierte interessante Informationen. Jetzt gibt es bei den Engländern etwas neues: Die in sich abgeschlossene Site 21 Ways to Excel at Project Management.

Basierend auf einer 21-Punkte-Checkliste gibt es hier jede Menge Infos, wie man Projekte erfolgreich managed und welche Fehler man besser vermeiden sollte. Mehr als nur einen Blick wert. Ganz nach dem Motto:

It is now forty years since the birth of project management and much of the early work has been collected and put together into formal methodologies. Although many different methodologies exist, they generally all work with the same basic principles and good practice developed over the past forty years. So now you may expect that we are expert when it comes to running projects but forty years on and project failures are still with us and according to some observers rising in number.

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Projektmanagement: Risiken erkennen – rechtzeitig gegensteuern

Richard Joerges am 16. September 2009

Auf ZDnet-Asia habe ich gerade eine schön Praxis-Einführung in das Projektmanagement gefunden: 10 best practices for successful project management. Zugegeben, im großen und ganzen steht für erfahrene Projektmanager nicht viel neues drin. Was mir aber sehr gut gefällt, ist Punkt 5: “Halten Sie Ausschau nach Warnzeichen”. Aus eigener Erfahrung kann ich jedem, der unversehens ins Projektmanagement rutscht, versichern, dass dies in der Tat das A und O für einen erfolgreichen Projektabschluss ist. Wer auf Warnsignale nicht rechtzeitig reagiert, läuft früher oder später Gefahr, sein Projekt in den Sand zu setzen.
In Anlehnung an den oben genannten Beitrag habe ich hier ein paar Warnzeichen zusammengestellt, auf die Sie achten sollten und die sofortiges Handeln erfordern:
Kleine Abweichungen bei Terminen und/oder den veranschlagten Kosten werden größer und größer. Gerade in der Anfangsphase eines Projektes ist das ein ernst zu nehmendes Signal. Denn die Erfahrung zeigt, dass man zunächst glaubt, den Rückstand noch locker aufholen zu können bzw. die Kosten wieder in den Griff zu kriegen. In der Realität sind die Folgen jedoch kaum zu reparieren, wenn nicht sofort gehandelt wird, da sich die Probleme zum Ende hin multiplizieren.
Sie entdecken, dass Aufgaben, die Sie längst für erledigt gehalten haben, immer noch nicht fertig sind.
Schon in der Anfangsphase lassen sich Deadlines nur mit Hilfe von (nicht geplanten) Überstunden halten.
Die Moral des Projektteams wird schlechter.
Die Qualität der geleisteten Arbeiten lässt nach.
Geplante Zeitbudgets werden gekürzt, nach dem Motto “das kriegen die noch hin”.

Auf ZDnet-Asia habe ich gerade eine schön Praxis-Einführung in das Projektmanagement gefunden: 10 best practices for successful project management. Zugegeben, im großen und ganzen steht für erfahrene Projektmanager nicht viel neues drin. Was mir aber sehr gut gefällt, ist Punkt 5: Halten Sie Ausschau nach Warnzeichen. Aus eigener Erfahrung kann ich jedem, der unversehens ins Projektmanagement rutscht, versichern, dass dies in der Tat das A und O für einen erfolgreichen Projektabschluss ist. Wer auf Warnsignale nicht rechtzeitig reagiert, läuft früher oder später Gefahr, sein Projekt in den Sand zu setzen.

Und das sind in Anlehnung an den oben genannten Beitrag die Warnzeichen, auf die Sie achten sollten und die sofortiges Handeln erfordern:

  • Kleine Abweichungen bei Terminen und/oder den veranschlagten Kosten werden größer und größer. Gerade in der Anfangsphase eines Projektes ist das ein ernst zu nehmendes Signal. Denn die Erfahrung zeigt, dass man zunächst glaubt, den Rückstand noch locker aufholen zu können bzw. die Kosten wieder in den Griff zu kriegen. In der Realität sind die Folgen jedoch kaum zu reparieren, wenn nicht sofort gehandelt wird, da sich die Probleme zum Ende hin multiplizieren.
  • Sie entdecken, dass Aufgaben, die Sie längst für erledigt gehalten haben, immer noch nicht fertig sind.
  • Schon in der Anfangsphase lassen sich Deadlines nur mit Hilfe von (nicht geplanten) Überstunden halten.
  • Die Moral des Projektteams wird schlechter.
  • Die Qualität der geleisteten Arbeiten lässt nach.
  • Geplante Zeitbudgets werden gekürzt, nach dem Motto “das kriegen die noch hin”.

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