Richard Joerges am 7. Januar 2009
Gute Nachrichten aus San Francisco: Die Macworld Expo ist gut besucht und am Stand der ProjectWizards geben sich die Merlin-Interessenten die Klinke in die Hand. Das besonderes Highlight: Eine Beta-Version von Merlin für das iPhone. Dazu später mehr an dieser Stelle.
Ansonsten machte sich unter den Apple-Fans Ernüchterung breit. Die gestrige Apple-Keynote, zum ersten mal seit langem ohne Steve Jobs, wird allgemein als Enttäuschung angesehen. Denn die erwarteten Produkt-Highlights blieben aus. Weder wurde ein “iPhone nano” noch ein neuer Mac mini vorgestellt. Nicht einmal neue Displays wurden präsentiert. Statt dessen gab es neue Versionen von iLife und iWork (inklusive einer Online-Version), neue Preismodelle und den Wegfall des DRM im iTunes-Store. Ausserdem wurde ein neues 17-Zoll MacBook Pro vorgestellt.
Letzteres ist in meinen Augen durchaus bemerkenswert, weil es das erste Apple-Notebook mit einer neuartigen Akku-Technologie ist. Die neuen Kraftspender sollen aufgrund einer ausgeklügelten Elektronik und diverser anderer Maßnahmen nicht nur viel Power liefern, sondern auch bis zu dreimal so lange halten wie herkömmliche Akkus. Erkauft wird das freilich dadurch, dass sie nicht vom Anwender getauscht werden können. Angesichts der versprochenen rund 1.000 Ladezyklen ist das meines Erachtens verschmerzbar. Denn normale Akkus werden schon nach rund 400 Zyklen unbrauchbar.
Für Projektmanager ist das neue, mit 2.499 Euro nicht ganz billige, 17-Zoll MacBook Pro auf jeden Fall eine Überlegung wert: Das große Display mit einer Auflösung von immerhin 1920 x 1200 Bildpunkten bietet viel Platz auch für umfangreiche Merlin-Projektdateien.
Wer will, kann sich die Apple-Keynote als Quicktime-Movie ansehen.
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