Frank Blome am 5. Juli 2010
Ich war selbst nicht wirklich über die Tatsache glücklich, dass ich Wolfgangs Steakhouse in New York “verreißen” musste. Aber wenn ich viel Geld mit einem schlechten Gefühl ausgebe, sollen andere nicht den gleichen Fehler machen. Anders herum verhält es sich aber genau so. Wenn etwas Klasse ist, lobe ich gerne in diesem Blog. Zuletzt den Tadich Grill in San Francisco und den Midtown Grill in Berlin.
Dieses Mal kann ich von einer ganz besonderen Überraschung berichten. Zur Zeit mache ich mit meiner Familie Urlaub in Naples, Florida. Jeden Abend suchen wir uns ein besonderes Restaurant heraus. Sei es eine bestimmte Küche oder eine bestimmte Klasse. Da wir uns in Naples nicht wirklich auskennen, ist die Suche nach den Restaurant manchmal mindestens genau so interessant, wie das essen selbst. Als wir eines Abends ein Italienisches Restaurant suchten und mehr oder weniger ratlos auf einem Parkplatz standen, sprach uns ein Paar an. Das ursprüngliche Thema war zwar erst unser Leihwagen, jedoch drehte sich das Gespräch schnell zum Essen. Uns wurde schnell geholfen, der Italiener war nur ein paar Schritte entfernt. Viel interessanter war aber der Smalltalk, stellte sich doch heraus, dass der Hinweisgeber als Manager im “besten Steakhaus Naples” – so seine Worte – arbeite. Diese Steilvorlage nahm ich gerne an und noch auf dem Parkplatz wurde ein Termin gemacht.
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Tags: Essen
Frank Blome am 26. Mai 2010
Leser dieses Blogs wissen längst, dass ich hier von Zeit zu Zeit meine gastronomischen Erfahrungen Preis gebe. Und da ich einem guten Steak selten abgeneigt bin, ist oft ein solches Restaurant mein Ziel.
So auch dieses Mal, was für mich ganz besonders war. Meine Frau schenkte mir einen Besuch des Musicals Hair. Als “alter” Hippie war ich darüber mindestens genauso erfreut, dass die Aufführung in New York am Broadway war.
Kurz zum Musical. Nach Cats, Mama Mia und anderen deutschen Aufführungen war ich im siebten Himmel. Ich habe noch nichts authentischeres und dynamischeres erlebt. In jedem Fall ein Tipp und sogar eine Reise zum Broadway wert. Die Story basiert mehr auf dem original Musical als dem Film. Also auch für Leute, die den Film in und auswendig kennen, ein tolles Erlebnis. Mehr zu Hair bei Wikipedia).
Tags: Essen
Richard Joerges am 8. März 2010
Auch wenn die diesjährige CeBIT alles andere als geruhsam war, so haben sich doch ein paar freie Minuten gefunden, um mit Frank Blome, dem Geschäftsführer von ProjectWizards, ein kurzes Interview zu führen. Es geht, wie sollte es anders sein, um Projektmamagement, Merlin und die CeBIT allgemein.
Tags: Agiles Projektmanagement, Interview, Messe, Video, Wasserfall-Modell
Antoni Cherif am 12. Februar 2010
Dies ist die Geschichte einer höheren Gewalt. Diese Gewalt nennt sich Schneechaos und hat uns diesen Winter besonders stark im Griff. Der wirtschaftliche Schaden ist durch einen solchen Winter immer sehr hoch und oft trifft es uns unerwartet. Dies soll ein kleiner Bericht über meine Reise nach München sein und wie diese leider nicht zustande gekommen ist. Eigentlich war am 11. Februar 2010 alles geplant, der Weg von meinem Home Office zum Flughafen, die Tickets und der Koffer mit Schulungsunterlagen gepackt. Das Hotel in München schon lange vorher gebucht, genauso wie der Schulungsraum mit Beamer und Catering für die Kursteilnehmer für den nächsten Tag.

Ich habe mich rechtzeitig auf den Weg in Richtung Flughafen gemacht, da die Wetterverhältnisse auch in Ostwestfalen nicht besonders gut für ein Fortbewegungsmittel waren. Nach knapp 70 Minuten erreichte ich den Flughafen und kämpfte mich mit Koffer und Laptop über die Schneeverwehungen zum Abflugterminal. In der gesamten Halle waren nicht mehr als 10 Menschen. Am Schalter gab ich den Koffer auf und bekam bereits die erste nicht so positive Info, der Flug verspätet sich um eine Stunde. Geplanter Abflug 14:55 wird also voraussichtlich um 15:55 Uhr stattfinden. Ich war kurz vor 14 Uhr am Schalter eingetroffen. Nun gut, also eine Zeitung in die Hand und ab in die Wartehalle. In der Wartehalle saßen ungefähr 50 weitere Fluggäste die genau auf diesen einen Flug warteten.
An diesem Tag ging kein weiterer Flug mehr. Nach zwei Zeitungen und einigen Crackern später wurde der Flug erneut um eine Stunde nach hinten verschoben. Also weiter sich in Geduld üben und warten. Plötzlich gegen 17.10 Uhr fing auf der Rollbahn ein interessantes Schauspiel an, große Räumfahrzeuge fegten den Schnee von der Landepiste und ein Follow-Me-Auto hatte mit einem Wahnsinnstempo die Landestrecke auf Glätte überprüft. Endlich geht es los, dachte ich mir! Wahrscheinlich wird gegen 18 Uhr der Flug nach München losgehen. Dann machte es “Bing” und eine Durchsage ertönte in den Lautsprechern. “Es tut uns leid Ihnen mitteilen zu müssen, aber der Flug nach München wurde soeben wegen sehr schlechter Wetterverhältnisse gestrichen. Bitte begeben Sie sich zum Lufthansa-Schalter. Wir danken für Ihr Verständnis!”.
Da war ich jetzt in der ostwestfälischen Pampa gefangen, es war schon kurz vor sechs, alle anderen Flüge nach München auch von benachbarten Flughäfen haben nicht mehr stattgefunden und leider hat auch der Plan-B nicht mehr funktioniert, weil die Bahn Ihre ICE-Verbindungen nach München auch gestoppt hatte, war somit an ein Kommen nach München nicht mehr möglich. Das Fazit, manches Mal ist es sehr unerfreulich, aber eine höhere Gewalt kann man leider nicht mehr beeinflussen und somit ist ein Projekt durch widrige Umstände zum Scheitern verurteilt. Daher ist auch die Merlin Schulung am 12. Februar 2010 ausgefallen. Sie wird aber natürlich nachgeholt, ein neuer Termin wird bald bekannt gegeben.
Richard Joerges am 27. Januar 2010

Die Macworld Expo steht vor der Tür und auch wir hier bei den ProjectWizards schwelgen schon in Vorfreude. Die schlechte Nachricht ist natürlich, dass Apple zum ersten mal nicht auf der Macworld Expo vertreten sein wird. Dafür gibt es aber den Cirque du Mac 7.0, bei dem die ProjectWizards mit Merlin als Sponsor vertreten sein werden. Falls Sie sich fragen, was der Cirque du Mac ist: Es ist die Macworld-Expo-Kult-Party schlechthin! Leider kommt man nicht ohne weiteres dort hinein. Aber immerhin kann man hier eine
Eintrittskarte dafür gewinnen.
Tags: Macworld, Merlin, Veranstaltung
Richard Joerges am 1. April 2009
Der erste Tag der Blogger-Konferenz re:publica 09 ist vorbei und während sich die anderen Besucher auf einem Konzert der Hamburger Gruppe Fettes Brot die Füße wund tanzen, sitze ich in meiner Unterkunft, lasse den Tag Revue passieren und schreibe ein wenig. Unglaublich aber wahr: Am ersten Tag der Blogger-Konferenz funktionierte das WLAN nicht. Wer keinen UMTS-Stick dabei hatte, hatte auch keinen Internet-Zugang. Hoffentlich wird das morgen besser.
Wie so häufig auf Kongressen sind nicht immer die gebotenen Vorträge am interessantesten, sondern das lockere Zusammensein in den Pausen. Zugegeben, heute war angesichts des schönen Wetters fast nur Pause angesagt. Aber das war gut so, denn dadurch konnte ich ein paar wirklich gute Gespräche führen. Natürlich auch über Projektmanagement.
Am spannendsten war natürlich die Frage – die Zielgruppe der re:publica bringt das mit sich – wie sich agile Methoden aus dem engen Raum der Software-Entwicklung in das Gesamtunternehmen integrieren lassen. Software-Entwickler, sofern sie überhaupt Projektmanagement betreiben, lieben Scrum, XP und alle anderen möglichen agilen Varianten. Nicht-Programmierer hingegen sind da eher reserviert. Das ist insofern schade, als dass die ganze Branche zwar von Enterprise 2.0 spricht, aber beim Projektmanagement immer noch an den althergebrachten, nicht-kollaborativen Methoden festgehalten wird. Ich frage mich, wann endlich dieser Knoten platzen wird.
Richard Joerges am 5. März 2009
So, drei Tage auf der Messe sind vergangen und es ist Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Thema Nr. 1 auf der CeBIT ist natürlich die Krise. Aber das Bild ist uneinheitlich. Während zwar weniger Hersteller als im letzten Jahr vor Ort sind, scheint die Zahl der Besucher eingermaßen zufriedenstellend zu sein. Nach einem recht lauen ersten Tag waren die Hallen zumindest am Mittwoch und Donnerstag so voll wie eh und je.
Vor allem gab mir die CeBIT aber die Gelegenheit mehr über die Ursachen und Gründe der Krise zu erfahren. Fast alle Hersteller mit denen ich gesprochen habe bestätigten mir unisono, dass es sich nicht um eine Wirtschafts- sondern vor allem um eine Kreditkrise handelt. Der Bedarf nach IT-Lösungen, egal ob Hard- oder Software sei nach wie vor ungebrochen. Ganz im Gegenteil. Es herrscht sogar ein riesiger Investitionsdruck seitens der Unternehmen. Viele IT-Bestände sind veraltet, neue Prozesse erfordern neue Software und nicht zuletzt sollten durch stromsparende Hardware auch die Betriebskosten gesenkt werden. Das Problem ist aber, dass die Unternehmen tatsächlich nicht die Kredite bekommen, um die Investitionen finanzieren zu können. Will heißen: Wären die Banken mit ihren durch staatliche Garantien abgesicherten Krediten etwas freigiebiger, dann würde es brummen.
Ein andere Erkenntnis: Macs sind die Arbeitsmittel der Wahl. War ich noch vor fünf Jahren im Pressezentrum der CeBIT einer der wenigen mit einem Mac, sind mittlerweile gefühlte 60 bis 70 Prozent der akkreditierten Journalisten, Sprecher und Blogger Mac-Anwender.
À propos Apple: Auch dieses Jahr wieder ist Apple nicht offiziell auf der CeBIT und ist dennoch auf vielen Ständen präsent. Selbst Windows-Anwendungen werden auf iMacs und Macbooks präsentiert. Auffallend und sehr positiv anzumerken ist, dass der Mac für viele Hersteller von Peripheriegeräten und Zubehör kein Exot mehr ist. Im Gegenteil! Häufig wird automatisch darauf hingewiesen, dass die ausgestellten Produkte Apple-kompatibel sind.
Zum Abschluss noch das schönste Zitat von der CeBIT, zugetragen von einem lieben Kollegen. Der hörte auf dem Stand eines bekannten Smartphone-Herstellers bei der Frage nach dem neuesten Modell folgende Antwort: „Ach, Sie meinen das iPhone-Ding?“ Ist doch auch schön, dass das iPhone langsam zum Gattungsbegriff wird.
Tags: CeBIT
Richard Joerges am 4. März 2009
Gestern habe ich ja schon angekündigt, dass ich mir heute auf der CeBIT den einen oder anderen Vortrag zum Thema Projektmanagement anhören werde. Vor allem „Aktuelle Trends bei Projektmanagement-Software“ von Dr. Mey Mark Meyer wollte ich unbedingt sehen. Schon allein um zu erfahren, ob Merlin im Trend liegt. Die gute Nachricht: Merlin ist absolut im Trend.
Im ersten Teil des Vortrag ging es zunächst um Features, die ganz andere Größenordnungen des Projektmanagements betreffen, als dies mit Merlin gemeinhin praktiziert wird. Stichworte sind hierbei Multiprojekt- und Portofolio-Management, konzernweite-Lösungen mit Anbindung zu ERP-Anwendungen und ähnliche Großkaliber.
Ein schönes, weil wahres Zitat, während dieses Teils des Vortrags lautete „Erst die Prozesse, dann die Softwareunterstützung. Denn die Software kann nicht das Konzept ersetzen“. Wie wahr…
In der zweiten Hälfte der rund einstündigen Präsentation wurde es dann schon interessanter. Gleich drei vom Referenten aufgezeigte Trends sind mir dabei besonders ins Auge gestochen:
Das erschreckende für mich ist, dass diese Punkte als Trend und nicht als Standard oder gar „Status Quo“ gelten. Wenn man bedenkt, dass Merlin beispielsweise seit der ersten Version Termine mit iCal synchronisieren kann. Oder dass es schon seit geraumer Zeit das Web-Interface gibt. Von der Benutzerfreundlichkeit einmal ganz zu schweigen, denn die steht ja bei Merlin als Mac-Programm per se ganz oben.
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Richard Joerges am 3. März 2009
Erster Tag auf der diesjährigen CeBIT, die voll und ganz im Zeichen der Wirtschaftskrise steht. Nicht, dass man davon in den Hallen etwas merken würde. Die sind am ersten Messetag traditionell noch nie wirklich überfüllt gewesen. Aber die Zahl der Aussteller zeigt es deutlich. Es sind rund ein Viertel weniger als im letzten Jahr. Statt 5.845 nur rund 4.300. Auch thematisch dreht sich vieles um Geld sparen und Effizienzsteigerung. Davon unberührt ist aber, dass die CeBIT nach wie vor die größte IT-Messe und damit der Branchen-Treffpunkt Nr. 1 ist.
Klar, dass auch das Thema Projektmanagement nicht zu kurz kommt. Allerdings beschränkt sich das Thema vor allem auf die Zielgruppe Mittelstand und Großunternehmen. Entsprechend zeigen die Aussteller eher integrierte Angebote im Rahmen von CRM- und ERP-Lösungen, als Einzellösungen für KMUs und Teams.
Viel spannender als die Stände der Aussteller ist für Projektmanagement-Interessierte unter Umständen das Konferenz-Programm, das sowieso auf der CeBIT eine immer wichtigere Rolle spielt. So veranstaltet der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) morgen, am Mittwoch den 4.3. im Convention Center (CC) das bdvb-Forum. Dort gibt es gleich mehrere Vorträge zum Thema Projektmanagement. Das interessanteste dürfte sicherlich um 13.00 Uhr (Saal 12) der Vortrag von Dr. Mey Mark Meyer von der GPM sein. Es geht dabei um „Aktuelle Trends bei Projektmanagement-Software“.
Weitere Projektmanagement-Themen sind um 14.15 Uhr „IT-Projekte und Change Management verbinden“ sowie um 15.00 Uhr „Kooperatives Projektmanagement – Erfolgreich in Automotive, transferierbar in IT“. Wir sehen uns dort…
Frank Blome am 23. Februar 2009
Es passiert nicht oft, dass ich ein Restaurant empfehle. Zuletzt war das der Tadich Grill in San Francisco. Heute will ich nicht ganz so weit in die Ferne reisen. Das Ziel der Familie Blome war am vergangenen Wochenende Berlin. Wir hatten Karten für die Blue Man Group – die übrigens immer noch zu empfehlen sind.
Der eigentliche Star an diesem Abend war aber der Midtown-Grill im Marriot am Potsdamer Platz. Die Ansage “bestes Steakhaus in der Stadt” kann ich natürlich nicht verifizieren – so viel Zeit war leider nicht, hunderte von Steakhäuser in Berlin zu testen.
Was ich aber bestätigen kann, dass für mich nicht nur die Steaks, sondern auch die Flußkrebsfrikadellen ein echtes Erlebnis sind. Für den verwöhnten Gaumen findet sich sogar eine Spezialkarte mit diversen Steaks, die wirklich nicht alltäglich sind. Hier findet man neben dem Black Angus-, auch ein Bison-, Straussen- oder ein Wagyu-Steak. Bei letzterem war die Bedienung dann aber auch so fair uns unaufgefordert zu informieren, dass diese keine echten Kobe-Steaks sind (die werden nicht aus Japan exportiert), sondern eine spezielle Züchtung in Australien auf Basis eines Kobe-Rinds und einem Black Angus ist. Ein besonderes Bonbon gab es in diesem Zusammenhang für meinen Sohn. Damit er besser verstand, worum es in der Diskussion über Kobe-Rinder ging, holte die nette Dame kurzerhand ein Stück aus der Küche, die übrigens offen im Restaurant integriert ist, und zeigte es Marvin. Ich habe mich aber wieder an meinen Favoriten, dem Rib-Eye-Steak gehalten: Brilliant!
Überhaupt; die Bedienung und das Ambiente sind erstklassig. Von der ersten Ansprache beim Empfang bis zum Marshmallow-Grill, der mit der Rechnung gereicht wird, haben wir uns alle nicht nur wohl und gut versorgt gefühlt. Und auch die Creme Brûlée als Dessert… am Tisch gebrannt.
Der gesamte Abend war ein echtes Erlebnis! Danke, liebes Team vom Midtown-Grill!
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