Frank Blome am 30. April 2010
Unser neuer Partner in Österreich, PMMAC Projektmanagement Beratung und Entwicklung e.U., hat sich der Verbindung von agilem und klassischem Projektmanagement verschrieben und entwickelt Lösungen vor allem für Unternehmen außerhalb der Softwarebranche, die Scrum in Reinkultur nicht leben können (oder wollen), für die “ScrumBut” aber sehr wohl ein Thema sein kann. Und das ganze am Mac.
PMMAC bietet dazu auch Workshops an, bei denen gemeinsam Umsetzungsstrategien erarbeitet werden, um “ScrumBut” in Unternehmen zu implementieren. Die erste Runde der Workshops findet noch vor der Sommerpause in Berlin, Wien und Zürich statt.
Tags: Agiles Projektmanagement, Berlin, Methoden, Partner, Schulungen, Scrum, Wien, Zürich
Richard Joerges am 29. April 2010
Heute habe ich, ob Sie es glauben oder nicht, ein wenig Bibelforschung betrieben. Und das kam so: Zunächst einmal habe ich in meinem RSS-Reader einen Blog-Beitrag mit dem Titel “The Ten Commitments” gefunden. Ganz klar eine Abwandlung von “The Ten Commandments”, den zehn Geboten. Und siehe da, da hat sich tatsächlich einer den Spaß gemacht, die zehn christlichen Gebote in “Bekenntnisse” (commitments) für Projektmanager umzumodeln.
Ich fand das ganz witzig – und auch gar nicht so falsch – und habe mich an eine Übersetzung gewagt. Nun wusste ich aber, dass die Angelsachsen, je nach Bekenntnis bzw. Kirchenzugehörigkeit, die zehn Gebote gerne anders nummerieren als wir hier. Wieder einmal komme ich nicht umhin Wikipedia über den grünen Klee zu loben, denn sowohl im englisch- als auch deutschprachigen Eintrag zu den zehn Geboten gibt es eine ausführliche Tabelle mit den unterschiedlichen Zählweisen. So war mir schnell klar, dass der Autor wohl einen römisch-katholischen Hintergrund hat und die Nummerierung mit der hier üblichen Zählweise übereinstimmt.
Hier also meine Übersetzung der zehn Gebote für Projektmanager:
1. Du sollst kein anderes Projekt neben dem aktuellen Projekt haben.
Das Projekt, an dem du gerade arbeitest muss für dich das wichtigste Projekt der Welt sein. Das hilft dir fokussiert zu bleiben.
2. Du sollst den Namen des Projektes nicht missbrauchen.
Das Projektziel muss dir, deinem Team und allen Stakeholdern klar sein.
3. Gedenke, dass du die Deadlines heiligst.
Deadlines sind immer schneller da, als man denkt. Sorge dafür, dass sie klar sind und an alle Beteiligten kommuniziert wurden.
4. Du sollst deinen Chef und deine Sponsoren ehren.
Wenn du deine Arbeit gut machst, geht es auch deinem Chef und deinen Sponsoren gut. Und wenn es denen gut geht, fällt es auf dich zurück und man wird dir dankbar sein.
5. Du sollst nicht dein Projekt morden.
Du musst alles notwendige dafür tun, dass dein Projekt erfolgreich abgeschlossen wird. Es ist dein Job!
6. Du sollst nicht deinem Projekt untreu werden.
Konzentriere dich auf dein Projekt und mache nicht andere Projekte schlecht, die du vielleicht lieber gehabt hättest.
7. Du sollst nicht stehlen anderer Leute Ideen.
Honoriere und unterstütze gute Ideen anderer Leute, aber mache sie nicht zu deinen Ideen. Das ist unmoralisch und unethisch und fällt irgendwann auf dich zurück.
8. Du sollst dem Projektteam gegenüber kein falsches Zeugnis geben.
Auch nach Entscheidungen, die zu suboptimalen Ergebnissen geführt haben, sollst du zu deinem Team stehen.
9. Du sollst nicht begehren deines PM-Kollegen Ressourcen.
Du hast doch deine Ressourcen richtig geplant. Oder? Brauchst du dennoch Unterstützung aus anderen Projektteams, dann halte für die Anforderung den formalen Weg ein und klaue nicht einfach Mitarbeiter anderer Projektteams. Denn das schädigt den Erfolg des anderen Projekts. Und auch das wird irgendwann auf dich zurückfallen.
10. Du sollst nicht begehren deines Teams Erfolg.
Hat das Team einen Meilenstein erreicht, lass es wissen, was für einen guten Job es gemacht hat. Selbst unter deinem glorreichen Management gehört der Erfolg dem Team.
Anmerkung: Ich habe versucht in der Diktion der zehn Gebote zu bleiben, was allerdings nicht immer ganz geglückt ist. Falls also jemand eine bessere Formulierung findet, oder allgemein eine Anregungen bzw. Meinung hat, nur her damit.
Tags: Inspiration, Know-how, Tipps
Antoni Cherif am 23. April 2010
Am Freitag den 7. Maifindet in der Hafenmetropole eine Merlin-Schulung statt. Es sind noch wenige Plätze frei!
Da die Größe einer Schulung begrenzt ist, empfehlen wir Ihnen sich schnell zu entscheiden. Ihre Buchung oder Fragen zur Schulung senden Sie bitte an sales@merlin2.net.
Tags: Hamburg, Mai, Merlin, Schulungen
Richard Joerges am 22. April 2010
Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, und eine Twitter-Liste zum Thema Projektmanagement zusammengestellt. Sicher, davon gibt es viele. Aber ich habe mich vorrangig – von wenigen Ausnahmen wie dem PMI abgesehen – auf deutschsprachige bzw. aus Deutschland stammende Projektmanager beschränkt.
Übrigens, falls Sie ebenfalls über Projektmanagement twittern wollen, für deutsche PM-Tweets hat sich das Hashtag #pmde eingebürgert.
Tags: Know-how, Kommunikation, Twitter
Antoni Cherif am 22. April 2010

Die CRM-Software Daylite ist in der Version 3.10 erschienen. Merlin und Daylite lassen sich gemeinsam verwenden. Mithilfe eines Skripts werden Vorgänge von Merlin nach Daylite exportiert.
Die aktuelle Version verwendet eine Offline-Synchroniesierung für die Datenbank. Diese Besonderheit erlaubt es alle Daten, egal ob unterwegs oder im Büro immer auf dem neuesten Stand zu halten, dabei muss man sich keinen Kopf mehr machen, Daylite erledigt den Abgleich der Daten automatisch.
Weitere Neuerungen und mehr Informationen zu der neuen Version von Daylite erfährt man an dieser Stelle. Den Download sowie weitere Informationen zu Daylite kann man direkt auf der Seite des Herstellers Marketcircle vorfinden.
Tags: Daylite, Marketcircle, Merlin
Antoni Cherif am 21. April 2010
Merlin verwendet die folgenden Ressourcen-Typen:
Die Ressource Material unterscheidet sich von den anderen Ressourcen. Es lassen sich Materialeinheiten für die Berechnung von Kosten und Mengen des Materials verwenden. In Merlin selbst findet man nur eine kleine Auswahl an Materialeinheiten. Sie können aber Ihre eigenen Einheiten einfach im Inspektor eintragen. Klicken Sie auf das Feld mit der Materialeinheit und tragen manuell eine neue Bezeichnung der Einheit. In unserem Beispiel sind es Liter.

Tags: Einheit, Grundlagen, Material, Ressource
Richard Joerges am 21. April 2010
Trotz der 140 Zeichen Beschränkung ist Twitter eine Fundgruppe für Themen rund um das Projektmanagement. So brachte mich gestern ein Tweet von Projektlotse auf eine Diskussion in Xing, die mir wiederum ein vollkommen neues Know-how rund um Scrum und Co, eröffnet hat: Spiele und Übungen, mit deren Hilfe man die Funktionsweise agiler Methoden verdeutlichen bzw. lernen kann. Optimal für Seminare und Workshops mit Teams.
Eine Fülle solcher “Spiele” findet man beispielsweise auf dem Blog TaststyCupCakes. Ein weiteres, sehr anschauliches Spiel mit dem seltsamen Titel Elephant Carpaccio findet sich bei Alistair Cockburn. Immerhin einer der Verfasser des Agilen Manifests und Erfinder von Crystal.
Zu guter letzt gibt es dann auch noch das Ball-Point Game von Boris Gloger. Die Anleitung dafür gibt es hier, sowie auf dem Blog von Mark Summer.
Tags: Agiles Projektmanagement, Übung, Inspiration, Scrum, Spiele, Team
Richard Joerges am 19. April 2010
In einem früheren Posting habe ich versprochen, hier auf MacPM Kanban vorzustellen. Kanban kommt, wie viele andere neuartige Produktions-, Management- und Organisations-Ideen aus dem Toyota-Produktionssystem und dient der Organisation der Just-in-time-Produktion. Es bedeutet wörtlich übersetzt “Signalkarte”. Doch die Kartenidee hat im (Software-) Projektmanagement ausgedient, statt dessen wird mit Klebezetteln bzw. Haftnotizen gearbeitet. Die Idee ist folgende:
An einem Kanban-Board, das kann eine Tafel oder ein Whiteboard sein, werden die Prozessschritte (z.B. Planung, Programmierung, Implementation, Roll-out, etc. ) in Spalten angeordnet. Die Anforderungen, sprich Aufgaben, Features oder – Scrum lässt grüßen – Userstories werden horizontal angeordnet. Das heißt, das Kanban – sprich die Haftnotiz – wandert von Spalte zu Spalte bis der Aufgabe erledigt ist.
Damit die Teamarbeit reibungslos klappt, empfiehlt sich für jede Spalte eine zusätzliche “Erledigt”-Spalte. Diese hat unter anderem die Aufgabe, quasi als Auffangstation oder Zwischenspeicher zu dienen. Das ist notwendig, denn jede Station (repräsentiert durch die jeweilige Spalte) holt sich a) das Kanban selbst aus der vorhergehenden Spalte (Pull-Prinzip) und b) nur dann, wenn es Kapazitäten frei hat. Diese Kapazitäten werden vorher festgelegt. Mit anderen Worten: Man sieht sofort ob es Engpässe gibt und wenn ja, wo sie liegen. Nämlich dort, wo sich die Kanban-Zettel häufen.
Wichtig: Kanban ist keine Projektmanagement-Methode, sondern lediglich eine Organisationsform – quasi eine getunte To-do-Liste – und kann dem entsprechend mit Projektmanagement-Methoden wie etwa dem guten alten Wasserfall oder Scrum kombiniert werden. Klar, dass daraus sofort der Begriff Scrumban entstanden ist.
Kanban macht gerade in letzter Zeit nicht nur im Projektmanagement Furore, sondern auch als Tool für die Selbstorganisation und das Zeitmanagement. Das heißt dann Personal Kanban und ist quasi eine abgespeckte Form des Ganzen. Mehr dazu in einem späteren Blog-Posting).
Zugegeben, das hier ist eine arg verkürzte Beschreibung von Kanban. Falls Sie mehr darüber wissen wollen, hier ein paar deutschsprachige Ressourcen:
Tags: Agiles Projektmanagement, Kanban, Management, Organisation, Projektmanagement 2.0, Scrum
Antoni Cherif am 15. April 2010
In Merlin ist es möglich unterschiedliche Kosten in der Planung festzuhalten und diese zu kalkulieren. Dadurch bekommt man einen guten Überblick über die anfallenden Gesamtkosten und das zugrunde liegende Budget im Projekt.
Im Finanzen Inspektor lassen sich so genannte Basiskosten eintragen. Dies sind Kosten, die direkt als Kostenpositionen zu den Vorgängen oder Elementen hinzugefügt werden. Damit können Sie bereits bei der Planung geschätzte Kosten eintragen oder während der Ausführung Kosten festhalten. Seien es Rechnungen oder neu angefallene Kosten währen der Projektdurchführung.

Selektieren Sie einen Vorgang bei dem Sie wissen, dass es eine Kostenposition geben wird, die beispielsweise 100,00 Euro beträgt. Wählen Sie im Inspektor das Register “Finanzen” aus und tragen bei den Basiskosten 100 als Wert ein.

Gibt es eine Abweichung während der Projektdurchführung zu den zuvor geplanten Basiskosten, tragen Sie in der Spalte “Wirklich” manuell die neue Summe für die Basiskosten ein.

Des weiteren lassen sich die Basiskosten mit einer entsprechenden Fälligkeit markieren. Darunter befindet sich auch eine “anteilige Fälligkeit”. Wird der Punkt Anteilig fällig gewählt, so kalkuliert Merlin die wirklichen Basiskosten automatisch anhand der prozentualen Erledigung des Vorgangs.

Haben Sie zum Beispiel den Vorgang als zu 40% erledigt markiert, werden in unserem Fall 40 Euro fällig. Dies ist ein eleganter Weg um die wirklichen Basiskosten im Projektverlauf anhand des Erledigungsstands zu berechnen.
Tags: Basiskosten, Berechnung, Grundlagen, Kosten, Kostenposition
Frank Blome am 7. April 2010
Für eine persönliche Weiterbildung haben wir noch einen wichtigen Termin für Sie. Am 7. Mai in Hamburg sind noch Plätze für eine Merlin Einsteigerschulung frei!
In dem Seminar für unsere Projektmanagementsoftware auf Mac OS X haben Sie die Möglichkeit, Merlin gemeinsam mit Antoni Nadir Cherif kennen zu lernen. In einer gemischten Form von vortragen, zeigen und selber machen, haben Sie eine optimale Lernerfahrung.
Da die Größe einer Schulung begrenzt ist, empfehlen wir Ihnen sich schnell zu entscheiden. Ihre Buchung oder Fragen zur Schulung senden Sie bitte an sales@merlin2.net.
Tags: Merlin, Schulungen, Training, Veranstaltung