www.projectwizards.net/

Application Systems Heidelberg liefert die deutsche Version von Merlin 2 aus

am 23. Dezember 2009

MerlinBox

Kurz vor Weihnachten gibt es noch eine kleine Überraschung für die Freunde unseres Zauberers. Soeben hat Application Systems Heidelberg diese Meldung veröffentlicht:

Merlin 2 ist die erfolgreichste Projektmanagement-Software für Mac OS X. In den zurückliegenden fünf Jahren hat sich Merlin zu einer umfangreichen, optional auch serverbasierten Allround-Lösung für Projektmanagement gemausert. Die jetzt von Application Systems und dem deutschen Entwickler ProjectWizards veröffentlichte Version Merlin 2.7 ist einzeln und optional auch serverbasiert einsetzbar und mit stationären Macs wie auch MacBooks und Apples iPhone kompatibel.

Application Systems Heidelberg und Application Systems Paris liefern Merlin 2 auch als Box-Version an hunderte spezialisierter Einzelhandelsgeschäfte im deutsch- und französischsprachigen Europa.

Weitere Informationen zu Merlin 2 bei ASH finden gibt es hier:
http://application-systems.de/merlin/

Damit sollte in den Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Frankreich, England, Holland, Belgien und Luxemburg die Box von Merlin bei vielen Händlern verfügbar sein. Sollte Ihr Lieblingshändler unsere Projektmanagement-Software für Mac OS X noch nicht führen, fragen Sie ihn und weisen Sie auf Vertrieb über ASH hin. Natürlich werden wir auch weiterhin Merlin online verkaufen.

Tags: , ,

Alles 3.0 oder was?

am 17. Dezember 2009

Ich muss heute schon wieder auf einen Beitrag von Andreas Heilwagen Bezug nehmen. Allerdings schwebte das Thema ebenfalls schon seit längerem vor meinem geistigen Auge herum. Höchste Zeit also, es jetzt aufzugreifen. Es geht um die Unsitte alles mögliche 2.0 und neuerdings 3.0 zu nennen.

Ich muss es ein für alle mal sagen: Es gibt kaum echtes “2.0″ und schon gar kein “3.0″, zumindest wenn es sich nicht um Software handelt!

Um das zu erklären, muss ich etwas ausholen. Die Nummernfolge 2.0 tauchte zum ersten mal in Zusammenhang mit dem Begriff Web 2.0 auf. Das “neue” Web mit einem 2.0 gegen das “alte” abzugrenzen war und ist absolut in Ordnung gewesen. Tim O`Reilly, der diesen Begriff geprägt hat, hat das damals sehr gut begründet, denn es hat sich wirklich etwas getan: (weiterlesen …)

Tags: , , , ,

Merlin Schulungen 2010

am 17. Dezember 2009

Hier finden Sie eine Liste der öffentlichen Trainings für “Projektmanagement mit Merlin” für das Jahr 2010:

Die Trainings sind für folgende Termine und Orte geplant:
Freitag, 12.02.2010 in München
Freitag,
07.05.2010 in Hamburg
Donnerstag,
23.09.2010 in Düsseldorf
Mittwoch,
24.11.2010 in Berlin

Das Training findet jeweils von 9 bis 17 Uhr statt. Die Räumlichkeit wird gesondert bekannt gegeben.

Preis
Das Seminar kostet 295€ (netto) je Teilnehmer. Senden Sie Ihre Buchung bitte an sales@merlin2.net.

Inhalte
Das Training wird in kombinierter Form als Vortrag und Demonstration mit vielen praktischen Übungen durchgeführt. Es werden dabei auch Grundlagen des Projektmanagements und deren Umsetzung in Merlin vermittelt. Für einen optimalen Nutzen, sollten Sie ein Apple-Notebook (Mac OS X 10.4.11 oder höher) mitbringen.

Inhaltlich werden unter anderem folgende Themenbereiche angesprochen:
Die Konzepte in Merlin
Die Ansichten und deren persönliche Konfiguration
Projekte, Phasen, Vorgänge und Ressourcen sowie Elemente im Projekt verwenden
Zusammenarbeit mit anderen Programmen
Merlin im Netzwerk einsetzen
Weitere Merlin-Produkte und deren Funktionen

Weitere Schulungen
Wir führen auch Pro-Schulungen und In-House-Seminare durch. Bei Interesse senden Sie bitte eine Anfrage an sales@merlin2.net.

Tags: , ,

Selbständig arbeiten contra Festanstellung

am 16. Dezember 2009

Andreas Heilwagen hat auf seinem Blog die interessante Frage aufgeworfen, ob es für Projektmanager besser ist, fest angestellt zu sein oder freiberuflich zu arbeiten. Nach Auswertung einer GPM-Studie (PDF) und den Gehaltsdaten von GULP kommt er zu dem Schluß:

Insofern steht der Sicherheit der Festanstellung auch 2009 tatsächlich deutlich mehr Geld und Risiko eines Selbständigen gegenüber. Was diese Rechnung vernachlässigt, ist das aktuell hohe Risiko ein neues Projekt zu finden.

Da ich beide Welten sehr gut kenne (ich habe schon mehrfach die Fronten gewechselt), möchte ich dem hinzufügen: Die Entscheidung für die Selbständigkeit muss aus dem Herzen kommen und nicht primär unter monetären Gesichtspunkten getroffen werden. Nicht jeder ist dafür geeignet. Ich selbst liebe die Freiheit, die selbständige Arbeit mit sich bringt. Ich liebe es, ein neues Business zu starten und nichts möchte ich in meinem Leben weniger missen, als die ersten Tage in meinem ersten eigenen Büro. Im Gegenzug hasse ich es gerade zu – wie es in der Festanstellung meistens der Fall ist – nicht alles selbst in der Hand zu haben. Und sei es nur theoretisch.

Wer allerdings auf Sicherheit bedacht ist, bzw. es wegen finanzieller oder familiärer Verpflichtungen sein muss und bei Bedarf nicht gewillt ist mehr und länger zu arbeiten als in der Festanstellung (denn der Kunde ist König und hat immer recht), wird wohl als Selbständiger niemals glücklich oder gar erfolgreich werden.

Auf der anderen Seite: Ein Projektmanager sollte eigentlich alle Voraussetzungen für die Selbständigkeit erfüllen. Denn er muss proaktiv sein, ständig den Überblick haben und ein Mann oder eine Frau der Tat sein. Attribute, die für eine erfolgreiche Selbständigkeit unabdingbar sind.

Und dann ist da noch der Punkt mit der aktuellen Wirtschaftskrise: Sicher, die Lage ist schwierig. Aber Krisenzeiten sind Gründerzeiten!

Tags: , ,

Fragen und Tipps für Projektmanager

am 14. Dezember 2009

Wenn in englischsprachigen Blogs Tipps zum Projektmanagement gegeben werden, dann sind sie – leider – meistens eher trivial. Um so mehr hat es mich gefreut, als ich den Beitrag “72 Project Management Tips” von Alec Satin entdeckt habe. Im Unterschied zum sonst Üblichen, sind die Tipps dieses mal wirklich gut, zumindest in ihrer Gesamtheit. Denn erstens richten Sie sich an aktive Projektmanager und zweitens handelt es sich weniger um Tipps, als um Fragen. Diese helfen dem Leser ihren Job bzw. die Qualität ihrer Arbeit zu hinterfragen. Lesenswert!

Tags:

Leseprobe vom Merlin-Buch

am 11. Dezember 2009

Der Hanser-Verlag hat vom Merlin-Buch eine Leseprobe als PDF herausgegeben. Gezeigt wird das erste Kapitel, das die Geschichte von Merlin erläutert und einen Überblick der Kapitel enthält. Viel Spass beim “anlesen”.

Das Buch kann bei uns (leider nur gegen Vorkasse – weitere Informationen per E-Mail), bei Ihrem Lieblingsbuchhändler oder bei Amazon bezogen werden.

Tags:

Unbekanntes Projektmanagement

am 10. Dezember 2009

Letzten Dienstag war ich mit Frank, dem Geschäftsführer von ProjectWizards, in München unterwegs. Natürlich haben wir auch ein wenig Marktforschung betrieben und in diversen Computer-Geschäften nach einer passenden Projektmanagement-Software für den Mac gefragt. Dabei machten wir eine interessante Beobachtung: Kaum ein Verkäufer wusste, was eine Projektmanagement-Software ist, geschweige denn, wozu man sie braucht. Selbst der Hinweis auf MS-Project (sigh!) brachte uns nicht immer weiter. Es war vollkommen klar, dass die angesprochenen Verkäufer gar nicht wussten, was Projektmanagement ist.

Geht man davon aus, dass solch ein Verkäufer auch nur ein Mensch wie du und ich ist, dann wird klar, dass der ganze Berufsstand ein Problem hat! Unter einem Schreiner, einem Lehrer, selbst unter einem Ingenieur kann sich jeder etwas vorstellen. Aber Projektmanager? Das ist ein richtiger Beruf?

Ja, Projektmanger ist ein Beruf und manchmal sogar eine Berufung. Nur sollten die diversen Berufsverbände stärker als bisher dafür sorgen, dass a) das Berufsbild etwas bekannter wird und b) dass ein postives Image des Berufsstandes etabliert wird. Ich denke, dass das die Arbeit und das Standing der Projektmanger in den Firmen erheblich verbessern würde.

Tags: , ,

So bekommen Sie Ihr Zeitmanagement in den Griff

am 8. Dezember 2009

Projektmanagement hat logischerweise viel mit Zeitmanagement zu tun. Ein Projektmanager, der sein persönliches Zeitmanagement nicht im Griff hat… Nun ja, er wird zumindest auf Akzeptanz-Probleme stossen. Aber was ist gutes Zeitmanagement und wie setzt man es um? Es gibt dazu zig Methoden und Kniffe, vom ABC-Prinzip nach Eisenhower, über GTD bis hin zu Pomodoro, nur um einige zu nennen.

Aber letztendlich geht es doch nur um die richtige Planung, den Willen und eiserne Disziplin. Das beweist zumindest Ramit Sethi, der zeigt, wie er ein gigantisches Arbeitspensum bewältigt und trotzdem jeden Tag lediglich von 8:30 bis 17:30 Uhr arbeitet. Moment werden Sie sagen. Das sind doch neun Stunden! Sicher, aber sein tägliches Sportprogramm und das regelmäßige Schreiben für seinen Blog finden in diesem Zeitraum ebenfalls statt.

Seine Fallstudie ist jedenfalls sehr lesenswert für alle, die auch nur ab und zu das Gefühl haben, nicht genug Zeit zu haben.

Tags: ,

Wie zeitgemäß ist die E-Mail und gibt es Ersatz dafür?

am 8. Dezember 2009

Apple E-Mail-IconAngesichts der viel beschworenen Zeiten von Enterprise 2.0 darf man sich die Frage stellen, ob E-Mail überhaupt noch ein zeitgemäßes Kommunikationstool ist. Immerhin handelt es sich dabei um eine der ältesten Netz-Anwendungen, die wir kennen. E-Mails rasten schon in den frühen 60er-Jahren durch die ersten Rechner-Netzwerke.

Zurück zum Thema: Ich muss zugeben, dass mich E-Mail nervt. Da wäre zunächst einmal das Spam-Problem. Auf meinem Server habe ich Accounts, auf denen Tag für Tag um die 150 Spam-Mails eingehen. Ja, ich habe Spam-Filter installiert. Aber es bleibt trotzdem das Problem, dass noch viel zu viele ungewollte E-Mails durchrutschen. Schlimmer noch, im Gegenzug bleiben immer wieder Mails, die kein Spam sind im Filter hängen. Das führt dann zu Verwirrungen und Ärger: “Haben Sie meine E-Mail nicht bekommen…?

Am schlimmsten finde ich aber, dass E-Mail immer wieder für Diskussionen verwendet wird, die mit diesem Tool in Wirklichkeit kaum zu bändigen sind. Sie kennen das: Einer schickt einen Vorschlag per Mail an das ganze Projekt-Team. Garantiert ist einer dabei, der dann einen ganz tollen Beitrag leistet, ihn aber nicht “An alle” sendet. Oder zwei Rezipienten antworten fast zeitgleich und schon hat man das schönste Chaos. Welche Mail ist denn jetzt die aktuellste, auf welche muss ich antworten?

Hinzu kommen die klassischen Benutzerfehler: E-Mails werden in Ordner verschoben und dann vergessen. Gigantisch grosse Anhänge werden herumgeschickt, gerne Powerpoint-Präsentationen mit einer Größe von mehreren MegaByte. Und das Beste ist, irgend jemand schickt garantiert einen Anhang, den die Hälfte des Teams gar nicht öffnen kann, weil sie die entsprechende Applikation nicht haben.

Das interessante ist, das es immer noch keinen Ersatz bzw. Nachfolger für die E-Mail gibt. Sicher, für die Kommunikation mit meinen Freunden und Kollegen nutze ich Direct-Messages in Twitter. Doch das ist eher ein Ersatz für iChat, Skype und ICQ. Und Google-Wave? Nun ja, sicherlich ein interessantes Konzept. Es könnte einige der oben genannten Probleme lösen. Aber es hat sich noch nicht durchgesetzt und wird es vermutlich auch nicht.

Auch Andrew Filew vom Blog Project Management 2.0 hat sich darüber Gedanken gemacht und eine gute Präsentation zu diesem Thema zusammengestellt. Letztendlich wird man wohl um E-Mail auch in Zukunft nicht herumkommen. Ihre größten Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen: Akzeptanz und Plattform-Unabhängigkeit.

Hier geht es zur Präsentation: (weiterlesen …)

Tags: ,

Projektmanagement auf Twitter II

am 4. Dezember 2009

In meinem letzten Blog-Beitrag habe ich vorgeschlagen, dass die deutschsprachigen Projektmanagement-Twitterati ein eigenes Hashtag für ihre PM-Tweets verwenden sollten. Zur Wahl habe ich #pmot_de und #pmde gestellt. Robert Wiechmann vom Projekt-Log votiert zu Recht in seinem Kommentar für Letzteres, also #pmde. Ich denke, damit kann man leben, auch wenn mir über Nacht noch eine weitere Lösung eingefallen ist. Warum nicht statt #pmot für “project management on twitter” einfach #pmat nehmen, im Sinne von “Projektmanagement auf Twitter”?

Wie dem auch sei, letztendlich wird sich alles von selbst ergeben und wir werden sehen, was sich durchsetzt. Ich werde erstmal #pmde verwenden. Persönlich fände ich es jedenfalls sehr praktisch, wenn man eine schöne Hashtag-Unterscheidung zwischen englischen und deutschsprachigen PM-Tweets hätte.

Tags: