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Tipps, Fragen und Antworten zu Merlin

am 27. Februar 2009

Obwohl Merlin meiner bescheidenen Meinung nach zu den am einfachsten zu benutzenden Projektmanagement-Programmen auf dem Markt gehört, kann es dennoch sein, dass man mal nicht weiter weiß. Sollte die Hilfe-Funktion bzw. das elektronische Handbuch nicht weiterhelfen, dann hilft das Internet. Genauer gesagt die Merlin Google-Group merlin2nutzer. Dort finden sich reihenweise Fragen von Anwendern und die entsprechenden Antworten der Merlin-Macher sowie anderer Anwender.

Um in diesem Forum selbst Fragen einstellen zu können, benötigen Sie lediglich einen kostenlosen Google-Account. Danach rufen Sie die Homepage der Gruppe auf und klicken auf „An dieser Gruppe teilnehmen“. Einen neuen Beitrag posten Sie durch Klick auf die Schaltfläche „+ neue Nachricht“.

Übrigens: Es lohnt sich auch ohne konkretes Problem ab und zu einen Blick auf die Merlin-Group zu werfen. Die Zahl der Tipps und Hinweise ist dort nahezu endlos, so dass dort jeder das eine oder andere Nützliche zu Merlin und zum Thema Projektmanagement finden kann. Englischsprachige Nutzer können auch die englische Version der Group nutzen: Merlin2Users.

Google-Group merlin2nutzer

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Das war die erste große iPhone-Präsentation

am 26. Februar 2009

img_0172Gestern Abend war es endlich soweit, ich durfte im Apple-Store in der Londoner Regent Street Merlin auf dem Mac und dem iPhone vorführen.

Die Sitze waren um 17 Uhr gut gefüllt und alles war – soweit möglich – perfekt vorbereitet. Gestartet hatte der Tag aber alles andere als perfekt. Wer meinem Twitter-Feed folgt weiß, dass mein Flug nach London aufgrund technischer Probleme erst verschoben und dann ganz abgesagt wurde. Das Problem habe ich mit einem Spurt mit meinem Auto von Münster nach Düsseldorf gelöst. Hier startete zeitlich die nächste Maschine nach London. Mit fast 5 Stunden Verspätung habe ich es dann aber glücklicher Weise doch noch geschafft. Das dabei aber einige Termine auf der Strecke geblieben sind, kann man sich vorstellen. Aber immerhin konnte die Präsentation im Store statt finden. Hier die gezeigten Slides:

Update: Die Slideshow muss wohl ganz gut ankommen. Sie ist sogar bei http://www.slideshare.net auf der Homepage aufgeführt!

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Merlin: Multilingual

am 26. Februar 2009

Eines der großen Vorteile von Mac OS X ist die Tatsache, dass Anwendungen und das gesamte System sich von Haus aus auf mehrere Sprachen verstehen. Merlin kann Deutsch, Englisch und Französisch. Die in den Systemeinstellungen von Mac OS X  unter der Option “Landeseinstellungen” an oberster Stelle eingestellte Sprache gilt für alle Programme. Ist es eine der drei von Merlin unterstützen Sprachen, so wird Merlin automatisch diese Sprachen verwenden.

Landeseinstellungen

Die in der Liste befindlichen Sprachen können in den Landeseinstellungen durch Drag & Drop in ihrer Reihenfolge geändert werden. Nehmen wir an das System soll Englisch anstatt Deutsch verstehen, dann sollte man “Englisch” mit dem Mauszeiger nach oben auf die erste Stelle bewegen. Sollte das Programm diese Sprache nicht unterstützen versucht es die zweitplatzierte Sprache zu verwenden usw. Hat man die Sprache oben platziert, werden danach alle neu gestarteten Programme mit dieser Sprache gestartet.

Sprachen

Ein weiterer Fall ist die Sprache des Programms unabhängig von den Landeseinstellungen zu verwenden, hierzu muss das entsprechende Programm, in unserem Fall Merlin, im Finder selektiert werden und anschließend im Menü “Ablage > Informationen” unter der Option “Sprachen” nur noch die Sprache aktiviert sein, die das Programm immer verwenden soll. Wie in unserem Beispiel “Englisch”, damit könnte Merlin auch in einem französischsprachigen Mac OS X sich in englischer Sprache geben.

Infosprachen

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Projekt-Praktikum: Mein erster Product Backlog

am 26. Februar 2009

Bärbel de BouvierHeute habe ich mein erstes initiales Product Backlog zusammengestellt. Und darum geht es: Auf einer Kunden-Website mit Support-Forum soll ein einfaches soziales Netzwerk implementiert werden. So sollen die registrierten Anwender eine Profilseite anlegen und sich untereinander vernetzen können.

Wir erinnern uns: Das Product Backlog besteht aus so genannten User Stories. Das sind kurze, prägnante Beschreibungen der zu entwickelnden Funktionen. Und so sieht das bei mir aus:

Product Backlog „Soziales Netzwerk“ Version 1

  • Registrierte Anwender können eine Profilseite anlegen.
  • Anwender können Profilseiten anderer Anwender aufrufen.
  • Anwender können nach anderen Anwendern suchen.
  • Anwender können untereinander „Freunde“ werden.
  • Anwender sollen die Freunde ihrer Freunde sehen können.
  • Auf der Profilseite können die Anwender einen Statusmeldung posten.
  • Anzeige der Statusmeldungen von Freunden auf der Profilseite.
  • Anwender können sich untereinander private Nachrichten senden.

Manche Puristen könnten ob meines Product Backlogs eventuell die Nase rümpfen, denn es heißt, dass User Stories eigentlich folgendes Format haben sollen:

Als [Anwender Rolle] möchte ich [Ziel], damit ich [Grund] kann.

Demnach würde mein erster Product Backlog so aussehen:

Product Backlog „Soziales Netzwerk“ Version 2

  • Als registrierter Anwender möchte ich eine Profilseite anlegen können, damit ich mich optimal präsentieren kann.
  • Als registrierter Anwender möchte ich die Profilseiten anderer Anwender aufrufen können, damit ich interessante Menschen finden kann.
  • Als registrierter Anwender möchte ich nach anderen, mir bekannten Anwendern suchen können, damit ich mich mit ihnen vernetzen kann.
  • Als registrierter Anwender möchte ich mich mit anderen Anwendern “anfreunden” (vernetzen) können, damit ich mit ihnen in Kontakt bleibe.
  • Als registrierter Anwender möchte ich die Freunde meiner Freunde sehen können, damit ich meinen Freundeskreis erweitern kann.
  • Als registrierter Anwender möchte ich auf meiner Profilseite eine Statusmeldung posten können, damit meine Freunde sehen können, was ich mache.
  • Als registrierter Anwender möchte ich auf meiner Profilseite die Statusmeldungen meiner Freunde angezeigt bekomme, damit ich weiß, was sie gerade machen.

Damit stehen die Rahmenbedingungen fest und ich kann jetzt ein Product Backlog Meeting mit dem Team einberufen. Ich bin schon gespannt, wie sich dabei die User-Stories verändern, erweitern und präzisieren werden, wenn die Entwickler ihren Input dazu geben werden.

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Projekt-Praktikum: Rollenverständnis

am 25. Februar 2009

Bärbel de BouvierNach dem wir die Theorie des Product Backlogs soweit durchhaben, wird es Zeit in die Praxis einzusteigen. Ich habe auch schon einen entsprechenden Auftrag bekommen und sollte eigentlich jetzt das initiale Product Backlog zusammenstellen. Allerdings tauchte jetzt bei mir die – quasi existentielle – Frage auf, ob ich nun der Scrum Master, der Product Owner oder beides bin und in wie weit meine Rolle dem klassischen Projektmanager oder gar dem Produktmanager entspricht.

Ganz klar, der Scrum Master bin ich schon mal nicht. Ist ja schließlich mein erstes Scrum-Projekt. Der Scrum Master ist mein Chef, denn er ist derjenige, der den Scrum-Prozess kennt, moderiert und dafür sorgt dass alles Scrum-konform läuft. Mit anderen Worten, der Scrum Master ist eher Anleiter und Vermittler, denn Macher.

Da ich diejenige bin, die das Projekt am Hals hat, bin ich also der Product Owner (oder sollte ich sagen Ownerin?). Aber bin ich damit nach herkömmlichen Verständnis die Projekt- oder Produktmanagerin? Nach der reinen Scrum- bzw. Agil-Lehre definitiv nicht. Agiles Projektmanagement setzt auf die Selbstorganisation des Teams und verzichtet damit bewusst auf jeglichen „Manager“. Ich frage mich jetzt nur, wie ich meinen Eltern erklären soll, was ich mache. „Hallo Mama, ich bin jetzt Product Ownerin“?

Spass beiseite, die Sache ist ernster als es zunächst wirkt. Denn in der Regel gibt es in den meisten Unternehmen festgelegte Rollen, über die man eine agile Struktur nicht so ohne weiteres darüber stulpen kann, häufig aber muss. So streiten sich die Experten darüber, ob der Product Owner so etwas wie agile Produktmanager sind oder nicht.

Für mich stellen sich jetzt also folgende Fragen:

  1. Wie passt der “herkömmliche” Projektmanager in das Scrum Rollen-Modell?
  2. Ist der Projektmanager der Product Owner oder vielleicht sogar der Scrum Master (eine entsprechende Zertifizierung vorausgesetzt)?

Wenn jemand eine Idee dazu hat, dann bitte ich um einen entsprechenden Kommentar zu diesem Beitrag.

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Das neue Safari 4 und Merlin

am 24. Februar 2009

Vor knapp zwei Stunden hat Apple die Beta von Safari 4 zum Download frei gegeben. Natürlich haben wir es sofort installiert und mit Merlin ausprobiert. Das Bearbeiten und Betrachten von freigegebenen Merlin-Projekten funktioniert auch mit der aktuellen Safari-Beta problemlos (siehe Screenshot).

Trotzdem ist Safari 4 noch mit Vorsicht zu genießen. Es handelt sich schließlich um eine Beta! Mutige Zeitgenossen können sich in der neuen Safari-Version über diverse Neuerungen freuen. Zu den wichtigsten neuen Features gehören: Vorschau der meistbesuchten Websites, Coverflow für Bookmarks, Suchfunktion für den Verlauf und natürlich die neue Nitro-Engine, die vor allem JavaScript deutlich beschleunigen soll.

Safari 4 mit Merlin Web-Freigabe

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Merlin: Der losgelöste Inspektor

am 24. Februar 2009

Der Inspektor ist eine zentrale Einheit von Merlin, hier kann man seine Projekte nach Lust und Laune bearbeiten. Der Inspektor ist am rechten Rand des Merlin-Fensters fest positioniert und kann mithilfe der Maus in seiner Breite angepasst werden.

Inspektor

Es kann aber auch sein, dass Se den Inspektor aus dem Merlin-Fenster befreien möchten. Sei es weil man zwei Bildschirme verwendet oder weil man gerne den Inspektor im eigenen Fenster verwenden möchte. Die gute Nachricht lautet: Das ist möglich und auch ganz einfach im Menü “Merlin > Einstellungen” mit dem Klappmenü “Inspektor Position”.

Inspektor

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Midtown-Grill in Berlin

am 23. Februar 2009

Es passiert nicht oft, dass ich ein Restaurant empfehle. Zuletzt war das der Tadich Grill in San Francisco. Heute will ich nicht ganz so weit in die Ferne reisen. Das Ziel der Familie Blome war am vergangenen Wochenende Berlin. Wir hatten Karten für die Blue Man Group – die übrigens immer noch zu empfehlen sind.

Der eigentliche Star an diesem Abend war aber der Midtown-Grill im Marriot am Potsdamer Platz. Die Ansage “bestes Steakhaus in der Stadt” kann ich natürlich nicht verifizieren – so viel Zeit war leider nicht, hunderte von Steakhäuser in Berlin zu testen.

Was ich aber bestätigen kann, dass für mich nicht nur die Steaks, sondern auch die Flußkrebsfrikadellen ein echtes Erlebnis sind. Für den verwöhnten Gaumen findet sich sogar eine Spezialkarte mit diversen Steaks, die wirklich nicht alltäglich sind. Hier findet man neben dem Black Angus-, auch ein Bison-, Straussen- oder ein Wagyu-Steak. Bei letzterem war die Bedienung dann aber auch so fair uns unaufgefordert zu informieren, dass diese keine echten Kobe-Steaks sind (die werden nicht aus Japan exportiert), sondern eine spezielle Züchtung in Australien auf Basis eines Kobe-Rinds und einem Black Angus ist. Ein besonderes Bonbon gab es in diesem Zusammenhang für meinen Sohn. Damit er besser verstand, worum es in der Diskussion über Kobe-Rinder ging, holte die nette Dame kurzerhand ein Stück aus der Küche, die übrigens offen im Restaurant integriert ist, und zeigte es Marvin. Ich habe mich aber wieder an meinen Favoriten, dem Rib-Eye-Steak gehalten: Brilliant!

Überhaupt; die Bedienung und das Ambiente sind erstklassig. Von der ersten Ansprache beim Empfang bis zum Marshmallow-Grill, der mit der Rechnung gereicht wird, haben wir uns alle nicht nur wohl und gut versorgt gefühlt. Und auch die Creme Brûlée als Dessert… am Tisch gebrannt.

Der gesamte Abend war ein echtes Erlebnis! Danke, liebes Team vom Midtown-Grill!

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Projekt-Praktikum: Der Product Backlog (Teil 2)

am 20. Februar 2009

Bärbel de BouvierIn der Theorie schaut ja alles ganz einfach aus: Der Product Owner bastelt den ersten Product Backlog, lässt sich vom Team eine Einschätzung des Aufwands geben, priorisiert die User Stories und schon ist das Produkt so gut wie fertig. Wie gesagt, so steht es im Lehrbuch. Aber wie sieht das ganze in der Praxis aus und wie wird es organisiert?

In der Regel fällt irgendwann einmal der Entschluss ein neues Projekt anzugehen und es wird ein Verantwortlicher dafür bestimmt. Das ist normalerweise der zukünftige Product Owner. Seine erste Aufgabe ist die Formulierung der Zieldefinition und die Erstellung der ersten Version des Product Backlogs.

  1. Er wird im ersten Schritt nicht umhinkommen eine Grobversion zunächst selbst zu erstellen. Dazu kann er sich bei Bedarf mit Fachleuten, also Entwicklern etc. besprechen. Das Ergebnis ist die Grundlage für den nächsten Schritt.
  2. Zeit für ein erstes Meeting. Dazu versammelt der Product Owner alle verfügbaren bzw. notwendigen Fachleute. Ziel ist es, eine erste realistische Aufwandseinschätzung für die User Stories zu erhalten. Je nach Umfang des Projektes kann dieses Meeting mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
  3. Sobald der erste, realistische Product Backlog steht, kann der Product Owner die Kosten des Projektes einschätzen. Kommt Anschließend das Go vom Management, kann es losgehen.
  4. Spätestens jetzt kommt der Scrum Master ins Spiel. Der Product Owner muss in Zusammenspiel mit ihm dafür sorgen, dass der folgende Prozess korrekt, sprich also Scrum-konform aufgesetzt wird.
  5. Jetzt gilt es das passende Team zusammenzustellen. Dessen erste Aufgabe: Noch ein Product Backlog Meeting, dieses mal aber mit den konkret Beteiligten, also den Machern des Projekts. Ziel ist es die Aufwandschätzung nochmals zu optimieren, gegebenenfalls die User Stories zu ergänzen und zu präzisieren.
  6. Nun muss der Product Owner die User Stories priorisieren und damit die Grundlage für das erste Sprint Planning schaffen.

Im nächsten Beitrag schauen wir uns an, wie ein Product Backlog inhaltlich aussieht.

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Merlin Server Schnelleinstieg (beta)

am 20. Februar 2009

Wir werden in der nächsten Zeit so nach und nach Informationen über die neuen Programme der Merlin-Version 2.7 berichten. Den Anfang macht heute die Beta-Version des Schnelleinstiegs für Merlin Server. Die Präsentation bei SlideShare (unsere Erste übrigens!) ist natürlich nicht als Präsentation gedacht, sondern zum Lesen.

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